Wunder der Natur- Amerikas vergessene Nationalparks

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Unendliche Weiten, einzigartige Natur und wilde Tiere - dies bieten viele Nationalparks in den USA. Neben den größten Nationalparks wie zum Beispiel Yellowstone, Yosemite und Grand Canyon gibt es auch einige kleinere Alternativen, die ihre Besucher auf Entdeckungstour einladen. Von insgesamt 60 Anlagen wollen wir Ihnen 10 wunderschöne Nationalparks zeigen, die oftmals in Vergessenheit geraten.

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  • Mesa Verde, Colorado
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    Mesa Verde, Colorado

    Der im Westen gelegene Mesa Verde-Nationalpark befindet sich im US-Bundesstaat Colorado. Der Park liegt inmitten einer Bergkette, welche die beeindruckende Felsensiedlung der Anastazi-Indianer beherbergt. Die Ur-Einwohner begannen vor rund 300 Jahren mit dem Bau ihrer Felsbehausungen, wurden aber aus dem Gebiet vertrieben, sodass man heute nur noch die verlassenen Wohnungen besichtigen kann. Der Nationalpark ist Zeugnis von Leben vor der europäischen Siedlerzeit, was unter anderem ein Grund ist, weshalb er zu den UNESCO-Weltkulturerben zählt. Geographisch wird der Park vor allem von hohen Bergen und tiefen Schluchten dominiert. An seiner höchsten Stelle erreicht der Nationalpark eine Höhe von 2.600 m.

  • Guadalupe Mountains, Texas
    © Robert Waltman/123RF
    Guadalupe Mountains, Texas

    Auch Amerikas größter Bundesstaat Texas hat einen beeindruckenden Nationalpark. Der Guadalupe Mountains-Nationalpark liegt im äußersten Westen des Bundesstaates und grenzt direkt an New Mexico. Wer in diesen Park kommt, wird Zeuge eines einzigartigen Naturphänomens. Denn das, was heute ein Gebirge ist, war früher ein Unterwasser-Riff. Die Gebirgserhöhung entstand vor Millionen von Jahren durch eine Erderwärmung, die das Wasser verdunsten ließ. Das Bergmassiv ist heute die höchste Erhöhung Texas. Neben gigantischen Hochgebirgen findet man außerdem malerische Wüstengegenden, sowie fruchtbare Täler und Steppen. Zu den Attraktionen im Park zählt ein Museum, welches das Leben der Indianer des Gebiets zeigt.

  • Saguaro, Arizona
    ©Anton Foltin/123RF
    Saguaro, Arizona

    Der Saguaro-Nationalpark ist nach seinem berühmtesten Wahrzeichen benannt - dem Saguaro-Kaktus. Der weltberühmte dreiarmige Kaktus findet hier den idealen Lebensraum. Die trockene und doch fruchtbare Wüstenlandschaft ermöglicht ihm die ideale Lebensgrundlage. Neben dem Kaktus fasziniert die Wüste mit weiteren interessanten Pflanzen-und Tierarten. Die Vegetation hat sich auf das spezielle Wüstenklima eingestellt, sodass Besucher des Parks nicht nur kahle Landschaften bestaunen können. Auch Tiere, wie der Puma oder der Schwarzbär finden hier die perfekten Gegebenheiten. Besucher des 370km² großen Areals müssen sich auf heiße Temperaturen von bis zu 40° im Schatten einstellen.

  • Great Smoky Mountains, North Carolina
    © daveallenphoto/123RF
    Great Smoky Mountains, North Carolina

    Das größte Naturschutzgebiet im Osten des Landes ist der Great Smoky Mountains Nationalpark. Er bedeckt weite Teile von North Carolina, sowie ein Stückchen von Tennessee. Das zu 95% bewaldete Gebiet ist vor allem im "Indian Summer" (August/September) besonders sehenswert. Genau in dieser Zeit verfärben sich die Blätter der Laubbäume, Tiere gehen auf Brunftzeit und die Vögel zwitschern in den Bäumen. Der Park wirkt ungewohnt belebt zu dieser Jahreszeit. Aber auch an den anderen Monaten im Jahr können Besucher eine ausgesprochen reichhaltige Artenvielfalt bestaunen. Durch verschiedene Höhen und Luftssphären ist die Tier- und Pflanzenwelt im Reservat besonders beeindruckend.

  • Mammoth Cave, Kentucky
    © Kwanchai Chai-udom/123RF
    Mammoth Cave, Kentucky

    Der Mammoth Cave-Nationalpark ist ein circa 530 km langes Höhlensystem. Das längste, bekannte Höhlensystem der Welt beherbergt mehrere unterirdische Wasserläufe, die man teilweise auch besichtigen kann. Die Höhle besteht aus Kalksteinen, die eine rötlich-orange Färbung aufweisen was auf den Sandstein zurück zu führen ist, der die Wände der Höhlen bedeckt. Bevor das unterirdische System zum Nationalpark wurde, spielte es eine wichtige Rolle im Britisch-Amerikanischen Krieg, da dort Salpeter abgebaut wurde. Dieses brauchte man für die Herstellung von Schießpulver. Im Park können die Besucher verschiedene Fisch-, Vogel- und Insektenarten bestaunen, sowie Korallen und Wasserschwämme. Auch Teile des unterirdischen Flusses sind befahrbar, jedoch nur abschnittsweise.

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Die Redaktion
Geposted 27.07.2017 1 teilen
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