Archäologen einer belgischen Universität haben in den peruanischen Pachacamacs Ruinen ein Massengrab entdeckt.
Die historische Stätte, die 200 n. Chr. unter der Herrschaft des Ychsma-Stammes entstand und um 1470 von den Inkas eingenommen wurde, befindet sich 20 Meilen südlich der 8-Millonen Einwohner Hauptstadt Lima und soll eventuell UNESCO Weltkulturerbe werden. Das 20 Meter lange Grab geht vermutlich auf das Jahr 1000 zurück und ist das größte, das man bis jetzt mit menschlichen Überresten von 70 Personen und einem Duzend Babies und Kindern in Pachacamac gefunden hat.
Professor Peter Eeckhout, Leiter des archäologischen Teams der Universität Libre in Brüssel geht davon aus, dass es sich bei den Leichen um Pilger handelt, die Pachacamac aufgesucht haben, um medizinische Hilfe zu bekommen. Zudem vermutet er, dass es sich bei den Kindern um menschliche Opfergaben handelt. Mit dem Fund erhofft man sich neue Erkenntnise über das Leben und die Kultur des Ychsma-Stammes.
Eine Peru-Rundreise mit der Besichtigung der Ruine wird beispielsweise von Travelhouse angeboten.
Quelle: telegraph.co.uk
Die Redaktion.