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Belize

Belize, ein Land mit einem kleinen Stück Dschungel erstreckt sich entlang des Karibischen Meeres und ist ein wahres Paradies, das von Touristen selten besucht wird. Entdecken Sie dort eine einzigartige Flora und Fauna mit exotischen Tieren wie dem Jaguar oder Flusskrokodilen. Auch Belizes Vergangenheit ist spannend: Bewundern Sie Ruinen der Maya-Kultur. Erleben Sie einfach eine schöne Zeit!

Wichtige Informationen zur Reisevorbereitung

Bedenken Sie vor Ihrer Reise, dass andere klimatische Bedingungen vorherrschen als Sie es aus Deutschland gewohnt sind. Es ist dort sehr warm und tropisch mit einer jährlichen Durchschnittstemperatur von fast 26 Grad. Aufgrund des Klimas ist die touristische Reisezeit beschränkt: Da die Regenzeit von Juni bis Oktober andauert, ist die beste Reisezeit von Januar bis April. Wenn Sie allerdings von günstigen Preisen profitieren wollen, sollten Sie im Monat Juni oder im November nach Belize reisen. Auch dann ist das Risiko für starken Niederschlag noch eher gering.

Liebhaber einer exotischen und vielfältigen Fauna und Flora sind in Belize genau richtig: Neben dem tropischen Regenwald gibt es in Belize Savannen und Sumpfland. Bei den Tieren müssen Sie vorsichtig sein: Der Jaguar ist wohl der größte Räuber dort. Außerdem gibt es dort Flusskrokodile, Schlangen sowie weitere viele fremdartige Tiere.

Von den Tieren geht aber eine weit geringere Gefahr aus als von den Menschen. Die Kriminalität ist dort in den vergangenen Jahren gestiegen und so sollten Sie vor allem als Tourist auf Nummer sicher gehen. Tragen Sie keinen auffälligen Schmuck sowie Wertgegenstände mit sich herum und meiden Sie nächtliche Touren durch die Stadt.

Generell zählt Belize zu den Entwicklungsländern, weswegen die Hotelinfrastruktur dort auch eher begrenzt ist. Es gibt jedoch Ausnahmen, denn Sie können dort vereinzelt auch Luxushotels antreffen.

Man braucht für einen Aufenthalt in Belize kein Visum. Ein gültiger Reisepass ist jedoch notwendig. Bezahlen können Sie in dem Land mit Belize-Dollars. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie Ihr Geld in zugelassenen Wechselstuben umtauschen lassen, da Sie sich sonst strafbar machen! Eine Verurteilung mit bis zu 10.000 Belize-Dollar oder sogar einem Jahr Gefängnis droht auch Ihnen als Tourist! Sie können jedoch auch mit Kreditkarten bezahlen oder Ihr Geld an Bankautomaten abheben. Um beim Thema Geld zu bleiben: Das Leben kostet in Belize etwas mehr als in seinen Nachbarländern, vor allen Dingen wegen des Tourismus. Ein weiterer Tipp: Besuchen Sie unbedingt einen traditionellen Markt! Ein Hinweis: Handeln Sie dort unbedingt mit den Verkäufern, denn die angebotenen Preise übersteigen bei weitem den Wert der Waren. Wenn Sie sich ein Hotel nehmen, müssen Sie mit etwa 25 bis 60 Euro für ein Doppelzimmer rechnen und ungefähr 6 bis 12 Euro für eine Mahlzeit. Im Gegensatz zu den europäischen Preisen ist dies dennoch recht günstig. Ein Vorteil: Sie können sich dort mühelos auf Englisch verständigen, da es dort die Amtssprache ist.

Tipps der Redaktion

Belize ist ein richtiges Paradies, gelegen zwischen Guatemala und Mexiko, an der lateinamerikanischen Karibikküste. Belize, das früher ein Rückzugspunkt für Piraten war, ist eine ehemalige britische Kolonie, was es zu einer der wenigen englischsprachigen Enklaven Lateinamerikas macht. Ein Hauch von Afrika geht von diesem kleinen Land aus, in dem ein Großteil der Bevölkerung schwarze Nachfahren von Sklaven sind. 1981 gewann das Land dann seine Unabhängigkeit zurück und wird seitdem vermehrt von Touristen besucht. Profitieren Sie von einem schönen Fleckchen Erde! Das Land verfügt sowohl über Natur- als auch über archäologische Schätze.

Von der Natur müssen Sie unbedingt die kleinen Felseninseln und das Korallenriff sehen, die unvergleichlich schön sind. Diese befinden sich in blauen Lagunen, die von azurblauem Meer mit weißem Sandstrand umrandet sind. So zieht Belize vor allem Tauchliebhaber an, die entlang einer Korallenbarriere auf ihre Kosten kommen, die sich auf über 290 km zwischen weißen Sandstränden und Cays, den Inseln vor der Küste, treffen. Dort können Sie entspannt schnorcheln und die Tiefen des Meeres samt seinen Bewohnern erkunden. Das Meer bietet Ihnen dort eine mehrere Meter tiefe Sicht. Das Korallenriff gehört sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe, um der Natur ausreichenden Schutz zu gewährleisten. Neben den Meeresphänomenen wird Sie der Tropenwald sehr beeindrucken. Dort finden Sie viele exotische Tiere wie Kolibris, Affen, Tapire oder Jaguare, die dort zuhause sind. Das feuchte tropische Klima erlaubt den Pflanzen, sich weiterzuentwickeln und auszubreiten. Im Dschungel können Sie gut eine Kanutour durch die Flüsse entlang mehrerer Grotten machen. Lassen Sie sich aber auf jeden Fall von einem erfahrenen Einheimischen begleiten!

Beschränken Sie die Erkundung Belizes aber nicht auf die Natur. Sie würden das Wesentliche verpassen. Sie sollten ein Programm zusammenstellen, das mindestens eine archäologische Sehenswürdigkeit beinhaltet, um den kulturellen Reichtum des Landes kennenzulernen. Liebhaber der Maya-Kultur können sich auf die Suche nach einsamen Stätten auf Reisen nach Belize machen, die gut verborgen im tropischen Regenwald liegen. Entdecken Sie die wunderschönen Ruinen, die von Xunantunich oder die von Lamanai. Die Caracol-Pyramide gehört zu den höchsten alten Bauten Belizes mit einer Höhe von 34 Metern. Vergessen Sie auch nicht, die Hauptstadt, Belmopan, aufzusuchen, die Ihnen viele weitere Sehenswürdigkeiten bietet. Des Weiteren ist der Karneval in Belize eine echte Attraktion. Er findet Ende Februar statt und wird groß gefeiert mit traditionellen Tänzen, Umzügen und verrückten Verkleidungen.

Pluspunkte

  • +Belize ist ein originelles Reiseziel, das eher wenig von Touristen besucht wird.
  • +Das Land verfügt sowohl über Natur- als auch über archäologische Schätze.
  • +Die kleinen Felseninseln und das Korallenriff sind unvergleichlich schön.

Minuspunkte

  • -Aufgrund des Klimas ist die touristische Reisezeit beschränkt.
  • -Die Hotelinfrastruktur ist noch begrenzt.

Traditionen

Die Bevölkerung besteht zu einem großen Teil aus christlich Gläubigen. Des Weiteren gibt es in Belize Buddhisten, Hinduisten und Mennoniten. Die letzteren gehören zu der christlichen Konfession, leben aber in isolierten Gemeinschaften. Ihre Lebensweise ist der der Amischen aus den USA ähnlich.

Als Beweis für ihre reiche Kultur und ihre unterschiedlichen Ethnien findet man in Belize manche traditionellen Maya-Traditionen. Die Maya-Kultur äußert sich dort in künstlerischen und architektonischen Aspekten. Aber auch die spanische Architektur ist aufgrund der ehemaligen Herrschaft noch präsent.

Auch in der Musik lassen sich andere Einflüsse ausmachen, wie aus der Karibik, den USA oder aus Jamaica. Aber auch die Mestizen, die Kreolen und die Buru bringen ihren eigenen Stil in die belizische Musik. Man findet dort Marimbas, eine Art von großen Xylophonen, wie man sie in mehreren lateinamerikanischen Ländern findet. Die Belizer kombinieren den Ton dieses Instruments mit dem der Gitarre oder des Basses.

Wenn Sie ein belizisches Mitbringsel kaufen wollen, können Sie handgewebte indianische Stoffe mitbringen, Tonwaren aus unbehandeltem oder glasiertem Terra Cotta und Holzmasken. Kaufen Sie allerdings keine Gegenstände aus Schildpatt, was oft bei Kämmen oder Schmuck verarbeitet wird, um nicht zum Aussterben der Meeresschildkröten beizutragen. Die Geschäfte sind wochentags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

Küche

Die belizische Küche ist einfach, aber von guter Qualität. Die traditionellen Gerichte bestehen vor allem aus Reis und roten Bohnen mit Schwein oder Huhn. Zudem kann man in Belize des Öfteren Hammel- und Wildfleisch auf der Speisekarte finden. Generell ist Gemüse aber eher rar gesät. An der Küste sollten Sie den Fisch (Goldbrasse, Hai) und die Meeresfrüchte (Garnelen, Langusten, Hummer) probieren. Für den kleinen Hunger gibt es zahlreiche Kuchen, Kleingebäck (unter anderem das Bananenbrot) und Sandwiches. In Belize findet man auch den Einfluss von internationaler Küche wie kreolischen, mexikanischen und auch amerikanischen Gerichten. Dies macht sich an Burritos, Fajitas oder auch Burgern bemerkbar.

Bei den Getränken macht sich der ehemalige britische Kolonialismus bemerkbar: So wird viel mehr Tee als Kaffee getrunken. Das lokale Bier "Belikin" ist gut, aber verlangen Sie es gekühlt, ansonsten serviert man es oft bei Raumtemperatur. Wenn Sie hochprozentigeren Alkohol trinken möchten, empfiehlt sich Rum oder Aguardiente, ein Schnaps, der aus Zuckerrohr hergestellt wird und sehr geschätzt wird. Wein wird entweder aus Beeren, Sauerklee oder Reis hergestellt.

Es ist in Belize üblich, dass die Einwohner früher essen als Europäer es gewohnt sind. So wird in Restaurants normalerweise zwischen 17 und 21 Uhr das Essen serviert.