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Trekking im Himalaya

 
 

Trekking im Himalaya

Trekking im Himalaya Wanderausflüge in der Himalaya-Region Erwarten Sie sich in diesen Bergen keinen Wellness-Spaziergang - hier erwartet unerschrockene Reisende ein richtiges Abenteuer. © Antoine Gerard-Hoa Qui

Der gesamte Norden des Landes wird von den Gipfeln des Himalaya dominiert, deren höchster Punkt auf 7 500 Meter liegt. Natürlich eignet sich dieses Gebiet gut zum Trekking. Einige deutsche Reiseveranstalter und die meisten Agenturen vor Ort bieten themenbezogene Trekkingtouren an (Vogelbeobachtung, Orchideen oder Medizinpflanzen). Bhutan ist allerdings nicht Nepal; man sollte keine beschilderten Wege erwarten. Es gibt keine Infrastruktur, besiedelte Gebiete sind selten und im Falle von Schwierigkeiten ist der Rücktransport schwierig und kostspielig. Man ist allein auf der Welt. Zu diesen materiellen Schwierigkeiten kommt ein Klima, das deutlich unberechenbarer ist als in Nepal und vor allem ein starker Wind, der häufig am Nachmittag bläst. Die Begleitung eines Führers ist also unbedingt notwendig. Unter den angebotenen Touren ist der ?Druk Weg?, der Thimphu in 4 Tagen mit Paro verbindet einer der einfachsten, aber er ist vor allem im Mai interessant, während der Rhododendronblüte. Die Trekkingtour, die über das Basislager Chomolhari auf 4 000 Meter Höhe verläuft, erfordert ein höheres Niveau und durchquert herrliche Regionen, in denen zahlreiche Yakzüchter leben. Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Strecken, ermöglicht die 4-Tages-Tour im Tal vom Bumtang die Besichtigung zahlreicher Dörfer und Klöster in den Höhenlagen. Für Abenteuer in ausgezeichneter körperlicher Kondition gibt es in Bhutan zwei Intensiv-Trekkingtouren, die aber ganz herrlich sind. Auf dem 18-tägigen ?Lunana Trek? durchquert man die Höhenregion von Laya (4 000 Meter), passiert den Pass von Ganglarkarchung auf 5 100 Meter, bevor es in die Region Lunanan in der Nähe Tibets geht. Wer damit immer noch nicht genug hat, kann diese Strecke mit der Tour über das Basislager von Chomolhari verbinden. Aber hier handelt es sich um eine wahre Expedition von fast einem Monat über 350 km, während der man drei Pässe auf über 5 000 Meter passiert.

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