?Gott hat die Welt in 6 Tagen erschaffen, und am siebten Tage Rio?, behaupten ihre Einwohner, die Cariocas. Die exzessive Schönheit Rio de Janeiros fasziniert mehr wegen der herrlichen landschaftlichen Lage als aufgrund ihrer etwas chaotischen Architektur. Im Süden erhebt sich der Pão de Açúcar, der Zuckerhut, das Symbol der Stadt. Dieser Granitfelsen ist beinahe 400 Meter hoch. Er überragt den Eingang zur Guanabara-Bucht. Eine Seilbahn bringt Sie bis zum Morro da Urca auf 224 Meter Höhe, und eine zweite bis zum eigentlichen Zuckerhut auf 396 Meter Höhe, der eine herrliche Aussicht auf die Bucht von Rio bietet. Der Morro da Urca verfügt über einen Hubschrauberlandeplatz, ein Restaurant und ein Amphitheater, in dem Musikveranstaltungen organisiert werden. Der Corcovado, der genauso grandios ist, erhebt sich auf über 700 Meter Höhe. Ein typischer bunter Zug bringt Sie durch den tropischen Wald von Tijuca, den größten Stadtwald der Welt, dorthin. Auf seinem Gipfel steht die riesige Christusstatue, eines der 7 neuen Weltwunder. Der Blick auf die Bucht von Rio ist atemberaubend! Von der Aussichtsplattform aus können Sie die Bucht entdecken. Eine Rolltreppe ermöglicht alten oder behinderten Menschen den Gipfel zu erreichen. Um die zahlreichen Aussichtspunkte zu genießen, ist es aber empfehlenswert den Aufstieg zu Fuß zu machen!
Das ganze Leben spielt sich in Rio um die Strände herum ab: Baden, Gespräche, Arbeit, Fußball, Verabredungen, Kinderbetreuung... Es gibt 23 Strände. Die Copacabana zieht die Menschen aufgrund ihrer perfekt geschwungenen Kurve von über 4 km Länge an. An den Wochenenden kommen im Sommer mehrere hunderttausend Menschen dorthin. Der elegante Strand von Ipanema wirkt dank seiner Palmenallee etwas heimeliger. Er liegt am Rande des schicken Viertels mit gleichem Namen. Barra, der wildeste Strand, ist weniger besucht und 18 km lang. Am Strand do Arpoador treffen sich die Surfer. Die Taucher gehen zum Unterwasserfischen zu den Inseln Palmas, Cagarras, Comprida und Rase, die der Stadt gegenüberliegen. Nicht zu übersehen sind die Drachenflieger, die von den Felsen aus starten.