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Léa Clara Hofmann
Rubrikleiter
Dipl.-Soziologin und Journalistin
Die bulgarische Küche ist ein Potpourri aus slawischen und mediterranen Einflüssen. Ihre Vielfalt spiegelt den ländlichen Charakter des Agrarlandes wider. Es gibt viele Gemüsesorten, Suppen (wie die ?Tarator?, eine kalte Gurkensuppe) und vor allem Salate (wie den sog. ?Chopska?). Man findet auch zahlreiche traditionelle Fleischgerichte: Kavarma, orientalische Kebabs, Spanferkel und gegrilltes Lamm. Was Fisch angeht, so gibt es hauptsächlich Süßwasserfische (Forellen, Karpfen, Zander), Meeresfischspezialitäten bekommt man nur an der Schwarzmeerküste. In punkto Wurstwaren werden vornehmlich mit Kräutern verfeinerte Würstchen gegessen. Das Angebot an Backwaren besteht vor allem aus Blätterteigspezialitäten und Schmalzgebäck (Krapfen). Viele Gerichte werden mit frischer oder geronnener Milch zubereitet, und dann wäre da noch der berühmte und köstliche bulgarische Joghurt. Die Gerichte werden in der Regel gegart, der Verwendung von Gewürzen und Aromen kommt dabei eine große Bedeutung zu: Knoblauch, Zwiebeln, Tchoubritza, Petersilie, Minze und Dill dürfen in keiner Küche fehlen. Unter den Getränken finden sich zahlreiche Schnäpse, die als Aperitif getrunken werden (Rakiya oder Mastica). Bulgarien bietet eine große Auswahl an köstlichen Weiß- (Misket, Dimiat, Madara) und Rotweinen (Merlot, Cabernet Sauvignon, Mawrud, Gamza).