Der Sonnenstrand (oder Slantchev Briag) ist der größte und, zusammen mit dem Goldstrand, populärste bulgarische Badeort. Besser bekannt unter dem Namen Sunny Beach ist er sicherlich nicht der authentischste Ort Bulgariens, aber er stellt einen guten Kompromiss für ruhige und günstige Ferien dar. Es handelt sich um eine neuzeitliche Stadt aus neueren Hotels, Geschäften, Bars und Restaurants. Hier trifft sich die Jugend zum Feiern und mischt sich unter das internationale Klientel, das Sunny Beach im Sommer bevölkert. Richtung Norden liegt Nessebar, sicherlich eine der schönsten Städte der Küste. Nessebar, das auch ?Stadt der vierzig Kirchen? gennant wird, wurde ins Weltkulturerbe der Unesco aufgenommen und liegt auf einem Felsen, der als Halbinsel im Meer endet. Ein Vorgeschmack auf die Natur, die sich auch in Obsor genießen lässt, wo die ersten Hotels an Bulgariens Schwarzmeerküste entstanden. Schon beim Betreten dieses Dorfes, das einen feinen Sandstrand überragt, stellt sich dieser Zwischenstopp als erholsam heraus. Es gibt einige Cafés, sehr wenige Restaurants und nur wenige Touristen, aber sie werden herzlich aufgenommen, bevor sie zu einem anderen Ort, einer anderen Stadt in den Süden aufbrechen. Sosopol, südlicher gelegen, ist eine authentischerer Badeort, umgeben von Felsen und überwältigenden Stränden. Primorsko, in 8 km Entfernung zur Stadt Apollons auf einer Felsenspitze errichtet, zeichnet sich durch viel Natur, vom Massentourismus noch unberührte Strände und einen Naturpark aus, den man zu Fuß oder im Boot besuchen kann. Am Sonnenstrand kann man sich tatsächlich an einer ebenso vielfältigen wieunglaublich schönen Natur erfreuen.
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