Da Chile ein extrem langgezogenes Land ist, durchkreuzt es zahlreiche unterschiedliche Lebensräume von Pflanzen und Tieren. In der Steppe Chiles sind Guanakos, eine Familienart der Kamele, weit verbreitet. Besonders bekannt ist Chile außerdem für Chinchillas und Pumas. Gleichzeitig sind in den Wäldern Chiles Hirsche, Chilenische Waldkatzen und Füchse zu Hause. Die Anden sind insbesondere für die Wappentiere von Chile, die Vikunjas, den Huemuls und dem Andenkondor bekannt. Der einzigartige Kondor ist im ganzen Land weit verbreitet.
An den Küsten hingegen findet man die berühmten Humboldt-Pinguine, Pelikane, deren zu Hause die großen Salzseen Chiles sind, und Mähnenrobben. Im kalten Süden sind zusätzlich die Magellan-Pingunie zu Hause.
Auch die Pflanzen sind, unter anderem dank eines vielseitigen Klimas, extrem vielfältig. An der Küste im Norden findet man auf Grund der Wüste, außer zahlreichen Kakteen, beinahe keine Pflanzen. In der Mitte des Landes findet man zahlreiche Sträucher und Nadelbäume, als auch Guajak, Eichen, Haselnusssträucher und Lärchen, welche von besonders guter Qualität auf Grund ihres langen Wachstums sind, deswegen aber auch regelmäßig in riesigen Massen abgeholzt werden.