Chile liegt mit seiner Küste direkt am wildesten der Ozeane, dem Pazifik. Die Küste Chiles ist mit über 6000km Länge eine der längsten Küsten der Erde. Durch die langgezogene Form des Landes entsteht eine extrem weitläufige und verschiedenartige Küste. Im Norden des Landes grenzt die trockenste Wüste der Welt, die Atacama, direkt an dieselbige. Durch die kalte Meeresströmung wird die Bildung von Regenwolken verhindert und es entsteht eine Nebelfront direkt an der Küste. Je weiterer man in den Süden des Landes kommt, desto mehr nimmt die Höhe von Zentraltal und den Anden ab, bis das Zentraltal unterhalb von Puerto Monti, unter den Meeresspiegel abtaucht. Die Küstenkordillere, deren Bergspitzen hier aus dem Wasser ragen, wird dadurch zur Inselkette. Dies bedingt die hier vorherrschende Küstenlandschaft in Form von zahlreichen Fjorden und Inseln.
Überaus bekannt ist zudem die zu Chile gehörende Osterinsel im Südostpazifik. Hier befinden sich jedoch nur wenige, kleine Sandstrände und das eigentliche Highlight ist insbesondere der Rano Raraku, die ?Geburtsstätte? der Moais, mit über 300 der berühmten Statuen.