Die Chinesische Mauer Die Mauer wurde im fünften Jahrhundert v. Chr. als Reaktion auf die drohende mongolische Invasion errichtet, aber letztlich nie genutzt. Best View Stock / age fotostock
Mit den Bussen, die ab 06.00 Uhr morgens in der Hauptstadt abfahren, kann man die Chinesische Mauer mehr oder weniger auf eigene Faust erkunden, und zwar in Badaling, dem restaurierten und beliebtesten Abschnitt des Bauwerks, der fast schon einem belebten innerstädtischen Straßenzug gleicht. Badaling liegt 75 km vom Stadtzentrum entfernt. Nicht erzählt wird oft die Entstehungsgeschichte der Mauer, mit deren Bau im 5. Jahrhundert vor Chr. zum Schutz vor der Bedrohung einer Mongoleninvasion begonnen wurde, die aber letztendlich praktisch nie den ihr zugedachten Nutzen erfüllt hat. Unter der Ming-Dynastie wird sie auf über 6.500 km Länge, bis hin zum Meer, ausgebaut. Es gibt noch weitere Abschnitte der Mauer, die für Besucher zugänglich sind. Z.B. In Mutianyu, 90 km entfernt, aber in nordöstlicher Richtung. Aber auch dieser Ort ist zwischenzeitlich extrem überlaufen. Weniger überfüllt (bis jetzt...), da erst vor kurzem eröffnet (die Restaurierungsphase dauert noch an): der Abschnitt auf der Höhe von Simatai, 110 km vom Zentrum Pekings entfernt. Unheimlich steile Passagen (70 %) über eine Länge von etwa zwanzig Kilometern und eine Seilbahn! Sie sollten auf jeden Fall schwindelfrei sein! Vor Ort gibt es jede Menge Möglichkeiten für Wanderungen entlang der Chinesischen Mauer.