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El Salvador

El Salvador wurde lange Zeit durch den Krieg aus der Fassung gebracht, heute ist es eine stabile parlamentarische Republik. El Salvador liegt eingeklemmt zwischen Guatemala und Honduras und ist das kleinste Land Zentralamerikas mit einer breiten Küste hin zum Pazifischen Ozean. Die Salvadorianer leben hauptsächlich von den landwirtschaftlichen Ressourcen des Landes. Der Anbau von Kaffee, Baumwolle und Zucker bedecken fast das ganze Land. San Salvador , die Hauptstadt, ist recht schwül. Aber es reicht aus, sich auf Reisen nach El-salvador zurückzuziehen, um nicht weniger als 25 erloschene Vulkane und eine Vielzahl von Flüssen zu erkunden.

Wichtige Informationen zur Reisevorbereitung

El Salvador ist neben Belize das kleinste Land Zentralamerikas. Dazwischen liegen Guatemala und Honduras, die flächenmäßiger viel größer sind als die beiden. Auch wenn El Salvador nur sehr klein ist, hat es abenteuerlustigen Reisenden viel zu bieten. Die Pazifikküste wird vor allem von den Surfern sehr geschätzt. Die Costa del Sol mit ihren unendlich langen Stränden ist ein wahrer Touristenmagnet. Doch nicht nur Strandurlauber kommen hier voll auf ihre Kosten. Auch für Naturfreunde ist El Salvador das ideale Urlaubsziel. Hier lassen sich wunderbare Wanderungen unternehmen, auf denen die zahlreichen Seen, Wasserfälle und Flüsse entdeckt werden können. Außerdem punktet das kleine Land mit rund 20 Vulkanen und einer wahnsinnig spannenden und abwechslungsreiche Landschaft. Wer sich besonders für die Vulkane interessiert, kann zum Beispiel bis an den Rand des aktiven Izalco wandern. Er ist der jüngste unter den Vulkanen und bringt es auf eine Höhe von 2000 Metern. Der Nationalpark ?El Impossible? hat es sich zur Aufgabe gemacht, die vielfältige Pflanzen- und Tierwelt zu schützen.
Über der Hauptstadt San Salvador ragt der gleichnamige Vulkan. Die Stadt lässt reisende zunächst nicht mitten in Zentralamerika vermuten, da man überall auf internationale Hinweisschilder stößt. Manche Gebäude hingegen erinnern an das reiche historische Erbe des Landes - genauso wie die vielen Kolonialstädte, die im ganzen Land zu finden sind. San Salvador wurde im 16. Jahrhundert von den Spaniern gegründet und ist heute mit mehr als 1700000 die zweitgrößte Stadt in ganz Zentralamerika. Kirchen im Kolonialstil, die Kathedrale Metropolitana oder auch der Nationalpalast sind wunderschöne Monumente und gleichzeitig Zeugen der noch jungen Geschichte des Landes. Museen ermöglichen Interessierten, spannende Fakten über die Kultur der Maya zu erfahren. Daneben locken zahlreiche archäologische Stätten, wie zum Beispiel Joya de Ceren, das auch das Pompeij Amerikas genannt wird. Die kleine Stadt Suchitoto im Norden des Landes empfängt sie mit einem Straßenlabyrinth und je nach Viertel mit schneeweißen oder kunterbunten Häusern. San Sebastian liegt etwa eine Autostunde von der Hauptstadt entfernt und eignet sich hervorragend, um Wassersportarten aller Art auszuprobieren. Von hier aus ist es nicht weit zum größten See, dem Lac Ilopango.
Die berühmten " Straßen von El Salvador? verbinden die beliebtesten Destinationen miteinander. Die Blumenstraße passiert viele Dörfer - darunter Nahuizalco und Sacoatitan - und durchquert dabei blühende Blumenfelder. Die archäologische Straße (auch Maya-Straße genannt) führt zu den berühmten historischen Stätten. Für passionierte Wanderer gibt es eigens Rundwege, um den Vulkanpark besser zu erkunden. Nach dem blutigen Bürgerkrieg wurde das Land 1992 eine Republik, die sich im Laufe der Jahre immer mehr stabilisierte. Lange Zeit war El Salvador als gefährliches Reiseland verschrien. Doch wenn man sich an bestimmte Vorsichtsmaßnahmen hält, ist es nicht weiter riskant, dorthin zu reisen. So wird es Touristen beispielsweise empfohlen, öffentliche Transportmittel zu meiden, da diese oft im Zentrum von Gewalttaten stehen. El Salvador mag vielleicht ein kleines Land sein, aber seine kulturelle Vielfalt ist hochgradig spannend. Ungefähr 90 Prozent der Bevölkerung sind Mestizen (Nachfahren der indigenen Bevölkerung), der Rest teilt sich zu gleichen Teilen in Weiße und Ureinwohner auf, deren Zahl leider viel geringer ist.

Tipps der Redaktion

Durch das sehr gute Straßennetz (eines der besten in ganz Lateinamerika) und der geringen Ausdehnung, ist El Salvador sehr leicht zu bereisen. Von der Hauptstadt aus gelangt man in 30 Minuten ans Meer und in nur 20 Minuten zu den Vulkanen. Die archäologische Stätte Joya de Cerén ist definitiv einen Abstecher wert. Es gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und wird aufgrund eines Vulkanausbruchs 600 nach Christus auch das Pompeij Amerikas genannt.
Die Zeit zwischen November und April ist ideal, um nach El Salvador zu reisen; die Temperaturen liegen dann meist zwischen 20° und 30 °C. Unbedingt vermeiden sollten Sie die Monate von Mai bis Oktober, da dann Wirbelstürme besonders häufig auftauchen. Eine Mahlzeit kostet Sie hier im Schnitt nur ein Drittel verglichen mit den Preisen in Deutschland. Gleiches gilt auch für Zigaretten. Lange Zeit führte El Salvador die Liste der gefährlichsten Länder der Welt an. Trotzdem ist auch aktuell noch eine gewisse Vorsicht geboten. Nach und nach gelang es der Regierung, die Gewalt zwischen den verschiedenen Gangs zu reduzieren, sodass das Land inzwischen eher für seine Gastfreundschaft bekannt ist. El Salvador gehört genau wie Honduras, Guatemala und Honduras zu den C4-Ländern: hier brauchen Sie kein Visum, aber falls Sie auch in den angrenzenden ändern reisen wollen, darf Ihr Aufenthalt in den vier Ländern eine Gesamtdauer von 90 Tagen nicht überschreiten.
Eine Flughafensteuer von 35 $ wird bei der Einreise fällig, ist normalerweise aber bereits im Flugpreis inbegriffen.

Pluspunkte

  • +Der Dekor ist einzigartig, insbesondere auf der Seite der erloschenen Vulkane im Nationalpark von Monte Cristo.
  • +Die Bevölkerung ist sehr freundlich.

Minuspunkte

  • -El Salvador wird für ein gefährliches Land gehalten, und leider entspricht es seinem Ruf.
  • -Die Unterkunftsbedingungen für kleinere Budgets sind oft erbärmlich...

Traditionen

Die Marimba ist das traditionelle Musikinstrument in El Salvador und sieht aus wie eine Mischung aus präkolumbianischen Instrumenten und dem afrikanischen Balafon - also eigentlich wie ein großes Xylophon. Man spielt es mit zwei bis sechs Schlägeln, die Tasten gleichem dem eines Klaviers. Ursprünglich wurde jedes Stück per Hand gefertigt, mittlerweile findet man es auch aus maschineller Herstellung. Wenn Sie von Salvadorianern eingeladen werden, sollten Sie unbedingt ein kleines Geschenk mitbringen - besonders beliebt sind zum Beispiel Rosensträuße. Aufpassen sollten Sie mit Objekten, die an einen Schneidegegenstand erinnern. Dies bedeutet nämlich, dass Sie die Beziehung beenden möchten. Wenn Sie zum einem Essen eingeladen werden, sollten Sie Ihre deutsche Pünktlichkeit vergessen und lieber ein bisschen zu spät kommen. Für die Einheimischen sind gemeinsame Mahlzeiten ein wichtiger Moment, um sich auszutauschen und ziehen sich aus diesem Grund auch gerne in die Länge. Auf keinen Fall sollten Sie die Tafel direkt nach dem Essen verlassen. Bevor Sie mit dem Trinken anfangen, sollten Sie außerdem auf einen Toast warten - der Gastgeber bestimmt hier, wann damit begonnen wird. Wenn Sie keinen Durst mehr haben, lassen Sie ein Viertel in Ihrem Glas übrig.

Küche

Die vielen Märkte bieten eine unglaubliche Menge an Früchten und Gemüse an. Von Kartoffeln, Paprika, Bananen, Goyaven bis zu Kokosnüssen, Ananas, Mangos und Yuccawurzeln finden Sie hier alles, was das Herz begehrt. Wie so häufig in Lateinamerika basiert die Küche in El Salvador auch hauptsächlich auf Mais und Bohnen. Die Pupusas bestehen aus Maismehlbrot und werden mit Fleisch, Gemüse und Käse gebacken. Vor dem Servieren werden sie noch einmal leicht frittiert.
Am besten machen Sie es so, wie die Einheimischen: ein üppiges Frühstück und zum Mittagessen Tortillas. Das Casamiento ist eine Mischung aus Reis und roten Bohnen und ist sozusagen das Grundnahrungsmittel der Salvadorianer. Die Bohnen werden häufig frittiert und mit Zwiebeln, Paprika, Knoblauch und anderen geheimen Zutaten zubereitet.
Das Curtido ist ein Kohlsalat, der oft als Beilage gegessen wird. Das Gemüse wird meist mit Pfeffer gewürzt. Auch Bananen stehen oft auf dem Speiseplan - frittiert entweder als Beilage oder zwischendurch als Imbiss. Egal, wo man hingeht, überall findet man Restaurants Comida a la vista, die große Buffets mit Selbstbedienung anbieten. Das beliebteste Bier ist Pilsner oder auch Suprema.

Souvenirs und Handwerk

Das Handwerk in Salvador ist ziemlich arm. Man kann jedoch große bunte Hängematten mitbringen, die groß und billig (ca. 21,50 €) sind. Kaufen Sie sich auch einen Sack Kaffee, der in den Bergen angebaut wurde. Die Öffnungszeiten der Geschäfte unterscheiden sich von einem Ort zum anderen, aber in der Regel sind sie montags bis samstags von 08.00 - 09.00 Uhr bis 12.00 - 13.00 Uhr und von 14.00 - 15.00 Uhr bis 19.00 - 20.00 Uhr geöffnet. In San Salvador gibt es viele Geschäfte, die rund um die Uhr geöffnet sind.