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Reisen an die Elfenbeinküste: Bekannt für Kakao und Kaffee

Die Elfenbeinküste, bekannt für ihren Kakao und Kaffee, ist ein traumhaftes Reiseziel. Die Landschaften, die man dort vorfindet, sind sehr unterschiedlich: tropischer Regenwald, Baumsavanne und eine von Stränden gesäumte Küste am Atlantischen Ozean. Genauso vielfältig sind auch die Einwohner mit ihren unterschiedlichen Ritualen und Bräuchen. Eine Reise in dieses Land kann Sie nur begeistern!

Wichtige Informationen zur Reisevorbereitung

Wie immer sollten Sie vor Ihrer Abreise einige Dinge beachten. Zunächst sollten Sie einkalkulieren, dass das dortige Klima nicht dem deutschen entspricht. So sollten Sie wissen, dass es drei Klimazonen gibt, die verschiedene Jahreszeiten haben. In der Südregion der Elfenbeinküste herrscht ein äquatoriales Klima, das geringere Temperaturschwankungen, dafür aber eine hohe Luftfeuchtigkeit aufweist. Trockenzeiten sind dort von Dezember bis April sowie der August und September. Die anderen Monate, also Mai, Juni, Juli, Oktober und November sind durch die Regenzeit geprägt. Wenn Sie in die Zentralregion des Landes reisen, müssen Sie sich auf ein feuchtes Savannenklima einstellen, das eine Feuchtigkeit von bis zu 70% beinhaltet und wo starke Temperaturschwankungen auftreten. In den Monaten November bis März und Juli bis August herrscht dort die Trockenzeit. Die Regenzeit ist von Juni bis Oktober sowie von März bis Mai. Die Nordwestregion wird bestimmt durch ein trockenes Savannenklima, das wieder starke Temperaturschwankungen beinhaltet. Die Trockenzeit ist dort von November bis Juni, die Regenzeit ist zwischen Juli und Oktober. Generell ist es in dem Land mit einem Jahresdurchschnitt von 28°C sehr warm. Wenn Sie das eingeplant haben und mit dem Wetter zurechtkommen, gibt es noch ein paar Sachen, die Sie beachten sollten.

Für die Einreise benötigen Sie einen Reisepass sowie ein Visum, das zwischen 50 und 110? kostet. Die Währung heißt CFA Franc, wobei 655 CFA einem Euro entsprechen. Ein Kaffee kostet dort also zwischen 600 und 800 CFA.

Was Ihre Gesundheit betrifft, müssen Sie Vorsorge betreiben: So ist es verpflichtend, dass Sie gegen Gelbfieber geimpft sind. Empfohlen wird zudem eine Impfung gegen Diphtherie, Tetanus, Kinderlähmung sowie Hepatitis A und B, Typhus und Tollwut. Da eine Gefahr für eine Infektionsübertragung durch Insekten herrscht, ist es besser, wenn Sie Kleidung tragen, die Ihren Körper bedecken und in der Nacht unter einem Moskitonetz schlafen. Wie Sie mitbekommen haben, litten manche Länder in Afrika die letzten Monate unter der Krankheit Ebola. Die Elfenbeinküste hat jedoch bis jetzt keinen Fall hervorgebracht; dennoch sollten Sie sich vor Ihrer Abreise informieren, ob sich etwas geändert hat. Wasser sollten Sie nicht aus der Leitung trinken, da ein Infektionsrisiko besteht.

Aber nicht nur auf Ihre Gesundheit sollten Sie achten: Auch in der Nacht sollten Sie ein wachsames Auge haben und am besten nicht alleine unterwegs sein. Vor Ihrer Abreise sollten Sie auf aktuelle Nachrichten hören, ob die Sicherheitslage eine Reise zulässt.

Tipps der Redaktion

Es ist ideal, eine Rundreise im Landesinneren mit ein paar Tagen Erholung an der Küste zu kombinieren. Die Wahl der Route hängt davon ab, wieviel Zeit zur Verfügung steht. Für die, die es am eiligsten haben und denen weniger als 15 Tage zur Verfügung stehen, gibt es das Basis-Paket Abidjan - Yamoussoukro - Korhogo - Odienné - Man - San Pedro - Abidjan. In diesem Fall sollte man sich nicht zu lange in Abadjan aufhalten und seine Reise im Voraus von einem deutschen Reisebüro oder einer einheimischen Agentur organisieren lassen. Sind mehr als 15 Tage Zeit vorhanden, könnte es interessant sein, von einer der genannten Etappen aus Ausflüge zu unternehmen. In Abidjan, der ehemaligen Hauptstadt und jetzt mit 4,5 Millionen die größte Stadt des Landes, ist es interessant, Bazare, Märkte und das Nachtleben zu erkunden. Am besten lassen Sie es sich von einem Einwohner zeigen, der Ihnen bestimmt Geheimtipps mit auf den Weg geben kann. Von Yamoussoukro sind die Parks Abokoumékro und Maraoué gut erreichbar, eine Erkundung des Landes der Yacouba beginnt man idealerweise von Man aus. Will man das Land der Senufo entdecken, ist Korgho eine gute Ausgangsbasis. Führer findet man vor Ort in den jeweiligen Städten. Am besten lassen Sie sich einen seriösen und kompetenten Führer von Ihrem Hotel organisieren. Die heutige Hauptstadt der Elfenbeinküste ist Yamoussoukro. Dort ließ Félix Houphouët-Boigny, der erste Präsident, die Basilika Notre-Dame de la Paix bauen, die den Petersdom zum Vorbild hat, die ein beliebtes Ausflugsziel ist.

Nicht allein die Städte sind ein beliebtes Ziel, auch die Nationalparks werden gern besucht. So könnten Sie z.B. den größten Park Westafrikas "Nationalpark Comoé" aufsuchen, den Sie mit einem Jeep durchqueren können. Neben Elefanten, Affen, und Zwergflusspferde gibt es auch Löwen oder Leoparden, die Sie in ihrer natürlichen Umgebung betrachten können.

Pluspunkte

  • +Es besteht die Möglichkeit, Tourismus im Landesinneren und Badeurlaub zu verbinden.
  • +Die Hotel-Infrastrukturen sind gut und der Komfort im Vergleich zu den anderen Ländern in Schwarzafrika erstklassig.
  • +Es ist ein französischsprachiges Land, ohne Sprachbarrieren.

Minuspunkte

  • -Das Klima ist feucht und im Süden ist die Luft oft drückend und schwer bei bedecktem Himmel, während im Norden um die Zeit von Januar bis Februar der Harmattan bläst, ein Saharawind, der Sand und Staub bringt.
  • -Rasch zunehmende Kriminalität in Abidjan.
  • -Die Autovermieter verlangen völlig überhöhte Preise.
  • -Die Strände sind oft gefährlich (Gefahr des Ertrinkens).

Traditionen

An der Elfenbeinküste leben ungefähr 60 Ethnien (Malinké, Senufo, Lobi, Dan, Kru, Baoulé, Akan...), die alle einen großen Brauchtumsschatz und vielfältige Initiationsriten haben. So kommt es auch zu einer Sprachenvielfalt: Die Amtssprache ist zwar Französisch, daneben existieren aber noch 77 weitere Sprachen, wie Baoulé oder Dioula. Im künstlerischen Bereich haben diese Ethnien, vor allem die Dan und Baoulé, Masken und Statuen von einer seltenen Schönheit hervorgebracht, die heutzutage zu den gefragtesten Werken auf dem Markt für afrikanische Kunst gehören. Bis auf die Malinké und die Dioula, die zum Islam konvertiert sind, sind die meisten Animisten, d.h. sie verehren einen einzigen Gott, der im ganzen Universum allgegenwärtig, aber nicht greifbar ist. So stützen sich diese Kulte auf eine ganze Serie von konkreteren Mittlern, wie Geister, Ahnen und Nebengottheiten, um sich mit deren Hilfe förderliche Einflüsse zu sichern oder die Kräfte des Bösen abzuwehren. Man muss an Initiationszeremonien und rituellen Festen teilnehmen, die mit Tänzen, begleitet von Buschtrommeln, Flöten, Balafonen und Kalebassen, gefeiert werden. Beispiele dafür sind die Riten von Poro bei den Senufo oder der Tanz des Sumpfvogels im Land der Yacouba. Die traditionellen Feste können im Zusammenhang mit der Ernte stehen (Yamswurzel-Fest), mit der Initiation in eine Altersstufe, mit Beerdigungen, usw. Jede Ethnie besitzt ihre eigenen Traditionen und demzufolge ihre eigenen Feste. Diese finden nicht unbedingt an einem bestimmten Tag im Jahr statt. Für die Dörfer im Busch ist auch Brauchtum eine sehr strikte soziale Ordnung einzuhalten. Jedes Individuum findet entsprechend den verwandtschaftlichen Beziehungen und dem Clangeist seinen Platz. Innerhalb dieser Zellen sind gegenseitige Solidarität, die Unterordnung unter dem Anführer und die Einhaltung von Tabus oberste Regel. Auch der Besucher kann nicht in ein Dorf und noch weniger in ein Haus gelangen, ohne vom Anführer des Dorfes dazu eingeladen worden zu sein. Mit diesem muss er vorher Kontakt aufnehmen, am besten über einen Führer. Gegenüber anderen Religionen verhalten sich die Einwohner der Elfenbeinküste tolerant und aufgeschlossen.

Wenn Sie als Tourist die Traditionen, auch die der Kleidung, hautnah erleben wollen, können Sie z.B. Stoffe in lebendigen und bunten Farben, aus denen die Ivorerinnen ihre eleganten Kleidungsstücke herstellen, beim Schneider auf dem Markt von Treichville oder bei den Libanesen in der Rue du Commerce in Abidjan finden. Auf den Märkten von Bouaké sind es die typischen Stoffe und Decken der Baloué. Die Stadt Man ist für ihre Batikstoffe bekannt. Im Land der Senufo sind die mit Korhogo bemalten Webstoffe sehr bekannt. Man kann auch schöne Korbwaren, Töpferwaren, Lederwaren und Musikinstrumente finden. Schmuck, Armbänder und Anhänger aus Gold, Silber und Bronze sind ziemlich günstig. Die Masken und Statuetten sind verführerisch, es handelt sich dabei aber um für Touristen hergestellte Objekte, nicht um echte, rituelle Gegenstände. Weil die Kunsthandwerker der Elfenbeinküste die Schwäche der Abendländer für afrikanische Kunst kennen, sind sie Meister in der Herstellung von gefälschten Antiquitäten geworden. Die Schnitzereien aus Elfenbein sind meistens nur aus Knochen, und überhaupt ist es verboten Elfenbein nach Europa zu importieren. Das Feilschen um den Preis, mit viel Geduld und Humor, gehört zu jedem Kauf. Die meisten Geschäfte sind von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet, oft sind sie aber am Samstagnachmittag und am Sonntag geschlossen.

Küche

Die Bewohner der Elfenbeinküste sind dafür bekannt, Feinschmecker zu sein. So kommt es, dass sie facettenreiche Mahlzeiten genießen. Unter den Nationalgerichten ist das bekannteste Foutou, ein Teig aus Yamswurzeln, Kochbananen oder Maniok, mit Erdnusssauce oder Palmöl beträufelt, in dem Fleisch oder Fisch gegart wird. Attieké ist eine Art Couscous aus Maniok, das man ebenfalls mit Saucen und Fisch oder Fleisch genießt. Meistens wird man Ihnen jedoch als Hauptgericht geschmortes Huhn anbieten oder Kedjenou, gekochtes Huhn mit Gemüse und Reis. Im Landesinneren isst man gern Zicklein, Warzenschweine oder Goldhasen, gegrillt oder als Ragout. Die Bäume der Savanne, wie der Néré- oder Karitébaum, liefern nützliche Früchte. Aus den Schoten des Nérébaums macht man ein Gewürz, das Soumbala. Im Allgemeinen ist die Küche der Elfenbeinküste sehr pikant, in den Restaurants von Abidjan etwas weniger, um den Gaumen der Abendländer zu schonen. Aufgrund der großen Ausbeutung der letzten Jahre gibt es kaum noch Langusten, deshalb sind sie sehr teuer geworden. In Abidjan und den meisten anderen Städten kann man zu unschlagbaren Preisen in einer der vielen kleinen Straßenküchen, den ?Maquis par terre? essen. Sie bieten Hausmannskost an und werden meistens von Frauen betrieben. Vorsicht! Achten Sie auf die Frische der angebotenen Gerichte! Die gehobeneren Straßenküchen, die "Maquis-ministre", sind manchmal beinahe schon Gourmet-Tempel. An Getränken kann man den Bandji genießen, einen Busch-Wein, der aus Palmsaft gewonnen wird und den man in einem Zug aus einer kleinen Kalebasse trinkt, oder das Dolo, ein Bier aus Hirse oder Sorgho. Generell ist es wichtig zu wissen, dass die Mahlzeiten dort eine wichtige soziale Rolle innehaben. So kommt es im Normalfall nicht vor, dass Einheimische alleine essen.

Wetterprognose

Entdecken Sie wöchentliche Wettervorhersagen für Elfenbeinküste . Verschiedene Kriterien ermöglichen es uns, Ihnen die beste Reisezeit für Elfenbeinküste . anzuzeigen. Verschiedene Temperaturen, schlechtes Wetter, starke Sonneneinstrahlung oder auch die Windstärke werden miteinbezogen, sodass Sie sich Aktivitäten aussuchen können, die zur jeweiligen Wetterlage passen und Ihren Urlaub in Elfenbeinküste zu einem Erfolg werden lässt.

Souvenirs und Handwerk

Die Stoffe in lebendigen und bunten Farben, aus denen die Ivorerinnen ihre eleganten Kleidungsstücke herstellen, kann man beim Schneider auf dem Markt von Treichville oder bei den Libanesen in der Rue du Commerce in Abidjan finden. Auf den Märkten von Bouaké sind es die typischen Stoffe und Decken der Baloué. Die Stadt Man ist für ihre Batikstoffe bekannt. Im Land der Senufo sind die mit Korhogo bemalten Webstoffe sehr bekannt. Man kann auch schöne Korbwaren, Töpferwaren, Lederwaren und Musikinstrumente finden. Schmuck, Armbänder und Anhänger aus Gold, Silber und Bronze sind ziemlich billig. Die Masken und Statuetten sind verführerisch, es handelt sich dabei aber um für Touristen hergestellte Objekte, nicht um echte, rituelle Gegenstände. Weil die Kunsthandwerker der Elfenbeinküste die Schwäche der Abendländer für afrikanische Kunst kennen, sind sie Meister in der Herstellung von gefälschten Antiquitäten geworden. Die Schnitzereien aus Elfenbein sind meistens nur aus Knochen, und überhaupt ist es verboten Elfenbein nach Europa zu importieren. Das Feilschen um den Preis, mit viel Geduld und Humor, gehört zu jedem Kauf. Die meisten Geschäfte sind von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet, oft sind sie aber am Samstagnachmittag und am Sonntag geschlossen.