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Reisen nach Georgien: Ein Reichtum an historischen Monumenten

Kennen Sie die Legende über die Entstehung von Georgien? Während der Schöpfung rief der Herr die Völker zusammen, um jedem eine Region zuzuteilen. Alle waren anwesend außer die Georgier, die die Sonne genossen. Als sie schließlich viel zu spät ankamen, sagte der Herr ihnen, dass die Aufteilung der Erde abgeschlossen sei. Die Georgier beschlossen also, den Herrn durch ihre Tänze und ihre Gesänge zu bezaubern. Und sie hatten Erfolg! Der Herr ließ sich bestechen. Er gab ihnen die Erde, die er sich für sich selbst reserviert hatte und ging, um sich in den Wolken niederzulassen.
Das ibero-kaukasische Land Georgien am äußersten Rand von Asien und Europa ist bekannt für seine heilsamen Schwefelgewässer (65° C), deren Dunst gegen Rheuma hilft. Das Land ist aber auch landschaftlich und geographisch reizvoll: Berge, Hochebenen und Weinberge, Tee- und Tabakplantagen, Eichen und Buchen, tropische Pflanzen... Auch die Flora ist mit tausenden von Arten sehr vielfältig. Abseits des Massentourismus werden Sie Reisen nach Georgien verzaubern. Zwei separatistische Regionen sollten aus Sicherheitsgründen gemieden werden: Abchasien und Südossetien.

Tipps der Redaktion

Äußern Sie sich nicht zu politischen Fragen oder Korruptionsproblemen: viele Georgier sind bewaffnet und ziemlich empfindlich, was zu unüberlegten Handlungen führen kann. Ebenso sollten Sie einem Georgier nie sagen, dass er Russe ist, das würde ihm nicht gefallen!
Die Georgier sind zwar zunächst meist misstrauisch, dann aber sehr gastfreundlich. Lehnen Sie Einladungen nicht ab - im Gegenteil, setzen Sie sich mit einer Familie an den Tisch, und genießen Sie ihre herzliche Gastfreundschaft. Vergessen Sie nicht, ein kleines Geschenk mitzubringen.

Pluspunkte

  • +Der Reichtum an historischen Monumenten.
  • +Die Lebenshaltungskosten sind niedrig.

Minuspunkte

  • -Die Verkehrssituation ist sehr schwierig.
  • -Es gibt ein reales Sicherheitsproblem.
  • -Die touristischen Infrastrukturen sind unzureichend. Die Unterbringung ist meist mittelmäßig.

Traditionen

Wie in Deutschland sollten Sie auch hier älteren Menschen und Frauen mit Kindern in öffentlichen Verkehrsmitteln ihren Platz anbieten.

Wenn Sie ein Geschenk machen möchten, werden Männer sich über ein hochwertiges Messer freuen. Überhaupt sind die Georgier große Liebhaber von Stichwaffen. Auch amerikanische Zigaretten, T-Shirts, Schlüsselanhänger oder Postkarten sind willkommen. Ganz allgemein lieben die Georgier Geschenke.

An Kultstätten sollten Sie sich respektvoll verhalten. Betreten Sie diese leise und mit angemessener Kleidung.

Küche

Die Küche ist eines der wichtigsten Elemente der georgischen Kultur. Die Mahlzeiten sind eine richtige Zeremonie. Die Mahlzeit wird vom ?Tamada? moderiert, der während des gesamten Essens traditionelle Trinksprüche ausspricht. Man darf keinen Toast aussprechen, bevor der Hausherr dies nicht für alle Anwesenden getan hat. Auch die Widmung des Trinkspruchs darf nicht geändert werden. Haselnüsse sind Bestandteil aller Soßen! Jedes Gericht, dessen Name mit satsivi endet, wird mit einer Soße aus Kräutern, Knoblauch und Haselnüssen serviert. Auch in Suppen und Nachtischen werden Haselnüsse verwendet.
Die Mahlzeiten beginnen im Allgemeinen mit einer Auswahl heißer und kalter Vorspeisen: geröstete und gewürzte Innereien, Salat aus Bohnen und Haselnüssen (Lobios), marinierte Aubergine, gewürzter Spinat (Pkhaliis) sowie Gurken und geräuchertes Fleisch (Basturmas). An Fleisch servieren die Georgier geröstetes Spanferkel und Rind. Hähnchen wird geröstet oder als Ragout serviert. Eines der beliebtesten Gerichte ist Chakhokhbili, ein mit Kräutern, Tomaten und Paprika gewürztes Ragout. Der georgische Wein hat einen guten Ruf. Der Kindzmareuli ist ein fruchtiger Rotwein. Der Tsinandali und der Gurdzhaani sind trockene Weißweine. Die Mutigsten werden sich vielleicht auch an das georgische Frühstück wagen: Khachi - eine Suppe mit Eingeweiden, Rinderfüßen und viele Knoblauch!

Souvenirs und Handwerk

Keramik, Stickereien und Schmuck sind die wichtigsten Handwerksprodukte, die Sie als Erinnerung mitnehmen können. Die Ausfuhr alter Bücher, Malereien oder Piktogramme kann zu ernsten Komplikationen beim Zoll führen. Beantragen Sie eine Ausfuhrgenehmigung beim Kultusministerium. Die Geschäfte haben in der Regel Montag bis Samstag von 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.