Heraklion (Iraklio) Die venezianische Festung erinnert an die Invasion Venedigs im 13. Jahrhundert und die bewegte Stadtgeschichte. Vincent Leduc / Age Fotostock
Heraklion, die Hauptstadt der Insel, hat 120 000 Einwohner und liegt an der Nordküste, etwa auf halber Höhe zwischen östlichstem und westlichstem Punkt der Insel. Heraklion lohnt keinen längeren Aufenthalt. Abgesehen von den kleinen Fußgängerzonen, dem archäologischen Museum und dem Palast von Knossos gibt es hier nichts Besonderes zu sehen. Die Stadt ist überdies touristisch überlaufen und ist vom Lärm der Flugzeuge, die die Stadt überfliegen, geprägt.
In der näheren Umgebung befinden sich jedoch zahlreiche historische Orte. Dem Besucher bietet sich eine Landschaft aus Bergen, Flachland und Hochebenen mit Olivenbäumen soweit das Auge reicht. Im gesamten Küstengebiet, von den Höhen von Ligaria bis hin zum Dorf Limenas Hersonissos finden sich Hotels, von einfachsten Unterkünften bis hin zu gehobenen Hotels im Osten der Stadt und Bauwerke jeden Baustils, was zeigt, wie unkontrolliert die Stadtentwicklung vor sich geht.
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