Die Jagd © Ariel Fuchs
Die Jagd ermöglicht es den Inuit unter den extremen Bedingungen Grönlands zu überleben. Unter den begehrtesten Tieren war der Seehund an erster Stelle. Sein Fleisch diente sowohl den Hunden, als auch dem Menschen als Nahrung, das Fett schützte vor der Kälte, die Haut wurde verwendet, um Kleidung oder Zelte herzustellen. Die zahlreichen Erzählungen und Legenden bezeugen, dass die Jagd schon immer ein wesentlicher Bestandteil der Eskimokultur war. Heute ist sie aus wirtschaftlichen Gründen von der Fischerei abgelöst worden. Einige Kleidungsstücke werden noch immer aus Seehundhäuten hergestellt, aber die Jagd hat nicht mehr die Bedeutung, die sie früher hatte. Die Eskimos, die besonders an ihrer Kultur festhalten, gehen jedoch auch weiterhin auf die Jagd.