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Honduras

Honduras bietet Ihnen traumhafte Strände und Landschaften. Sie können Sport betreiben - sogar mit Walhaien tauchen! Gerade als erfahrener Abenteurer werden Sie dort auf Ihre Kosten kommen. Sie müssen jedoch vorsichtig sein, da es dort nicht so sicher ist wie in anderen Reiseländern. Wenn Sie aber einige Vorkehrungen treffen und sich an manche Regeln halten, werden Sie einen tollen Urlaub erleben!

Wichtige Informationen zur Reisevorbereitung

Bevor Sie in das schöne Land reisen, sollte Ihnen bewusst sein, dass es sich nicht um das sicherste Reiseland handelt. So sollten Sie vor ihrer Abreise unbedingt einen Blick auf die Seite des Auswärtigen Amts werfen, um die aktuelle Lage im Landesinneren einzuschätzen. Es wird empfohlen, auf Busfahrten zu verzichten und niemals in Taxis zu steigen, die keine offiziellen Taxis sind. Am besten lassen Sie sich ein Taxi von Ihrem Hotel rufen, damit Sie sich ganz sicher sein können, dass Sie auch gut an Ihrem Ziel ankommen und einen fairen Preis bekommen.

Wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen, wird Ihnen dazu geraten, dass Sie Ihre Reise bei dem Auswärtigen Amt melden, indem Sie sich in die "Krisenvorsorgeliste" einschreiben.

Wie in vielen Reisegebieten wird Ihnen zudem empfohlen, nicht zu viel Geld oder andere Wertsachen wie Schmuck mit sich zu tragen, da dies möglichen Taschendieben entgegenkommen würde. Nachts sollten Sie nicht mehr auf der Straße unterwegs sein und passen Sie auch auf Ihre Kamera auf!

Eine kleine Warnung an Reisende, die in der Nähe von Mosquitia eine Unterkunft suchen: Die Bedingungen sind rudimentär, da im November 1998 der Orkan Mitch im ganzen Land schwere Verwüstungen verursachte und vielerorts der Wiederaufbau noch auf sich warten lässt. Honduras gehört zu den ärmsten Ländern von Mittelamerika, von daher stehen keine Gelder bereit, die den Aufbau beschleunigen könnten. Dennoch lohnt es sich wirklich einige Tage mit den indigenen Stämmen im Dschungel zu verbringen und deren Leben kennenzulernen. Die Mücken sind in Honduras eine wahre Plage, gegen die Sie sich schützen sollten. Rüsten Sie sich mit wirksamen Sprays, Cremes und Moskitonetzen aus.

Das Klima in Honduras ist tropisch, aber auch teilweise gemäßigt, wie es für Zentralamerika typisch ist. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt je nach Region zwischen 20° und 31°C - ein Sommertag kann leicht bis zu bis 40°C heiß werden. Die Regenzeit dauert ungefähr von Mai bis November an. Sie sollten Ihre Reise also am besten für die Monate Februar oder März planen, da es dann noch nicht allzu heiß ist und Sie einer kühlen, manchmal auch recht ungemütlichen deutschen Jahreszeit entfliehen können.

In Honduras bezahlen Sie mit Honduranischen Lempira (HNL). Einem Euro entsprechen etwa 24 HNL (Stand August 2015). Um Ihr Geld zu wechseln, gehen Sie am besten in eine honduranische Bank; Euros werden Sie jedoch nicht immer wechseln können, da US-Dollar mehr im Umlauf, also üblicher sind. Informieren Sie sich vorher bei der entsprechenden Bank. Sie können dort auch mit Kreditkarten zahlen, Sie müssen jedoch mit Gebühren zwischen 6 und 12% rechnen.

Die Amtssprache in Honduras ist Spanisch, Englisch wird jedoch auch verstanden. In manchen entlegenen Gebieten werden sogar noch alte Indianersprachen gesprochen.

Bedenken Sie, dass es eine Zeitverschiebung gibt. Dort werden die Uhren sechs Stunden früher gestellt als in Deutschland.

Ein weiterer Hinweis: Denken Sie daran, dass Sie Ihren Impfstatus zu überprüfen, damit Sie gegen mögliche Krankheiten geschützt sind. So ist die Impfung gegen Gelbfieber Pflicht. Informieren Sie sich dafür am besten beim Robert-Koch-Institut. Es wird außerdem empfohlen, eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, damit Sie im Ernstfall zurücktransportiert werden. Die medizinische Versorgung ist in Honduras sehr unzulänglich. Und denken Sie daran: Trinken Sie kein Wasser aus der Leitung!

Tipps der Redaktion

Honduras verfügt über 753 km Karibikküste und 153 km Küste am Pazifik und besitzt traumhafte Strände mit weißem Sand. Vor allem die Karibikküste bietet ideale Bedingungen für Taucher und andere Wassersportarten. So kann man dort auch angeln, raften, surfen oder ganz einfach einen Badeurlaub genießen. Aufregend ist auch, dass man ganzjährig mit Walhaien tauchen und schnorcheln kann.

Neben den tollen Meerlandschaften kann das Land mit einer üppigen und vielfältigen Flora und Fauna aufwarten, wie z.B. mit tropischen Wäldern und Bergen im Landinneren. Diese Naturschönheiten des Landes können bei Spaziergängen oder bei Sport in freier Natur erkundet werden. So gibt es dort eine Vielzahl von Parks und Naturreservaten, wie den Tigra-Nationalpark oder der Nationalpark Azul Meambar. Sie können dort vor allem schön wandern gehen.

Wenn Sie mehr als die Natur sehen möchten, bietet sich ein Aufenthalt in Comayagua an, womit es sich um die ehemalige Hauptstadt des Landes handelt. Dort können Sie die die Plaza Central oder den Palacio de la Alcaldía Municipal besuchen. Die Kathedrale ist dort auch auf alle Fälle einen Besuch wert. Es lohnt sich auch der heutigen Hauptstadt Tegucigalpa einen Besuch abzustatten und folgende zwei Museen zu besichtigen: den ehemaligen Präsidentenpalast und das Museum der nationalen Identität. Zudem können Sie in der Altstadt einen Theater- sowie Kinobesuch tätigen, oder sich in einem Restaurant mit traditionellen Gerichten gut verköstigen lassen. Ein weiterer Tipp ist die Stadt Copan, die in Honduras zu den meist besuchten Städten gehört. Sie gehört seit 1980 zum UNESCO Weltkulturerbe, da es sich früher um eine sehr wichtige Stadt der Maya handelte. Mehr noch: Copan ist die frühere bedeutendste Stadt der klassischen Periode der Maya. Nachdem die Stadt im 8. Jahrhundert aufblühte, wurde sie darauf verlassen und verwahrloste anschließend. Indem Sie die Ruinen, Skulpturen und Trümmer betrachten, können Sie die Spuren der Maya nachverfolgen und über ebendiese staunen. Für Archäologie-Liebhaber ist ein Besuch der Maya-Ruinen in Copan also ein Muss.

Wie oben mit den Walhaien bereits angedeutet wurde, gibt es in Honduras viele exotische Tiere. Alligatoren, Seekühe und Affen haben dort ebenso ihre Heimat wie Schlangen, Jaguare und Pumas. Zahlreiche Vögel und Meerestiere runden das exotische Bild ab.

Auch aus dem Grund der wilden Tiere rät das Auswärtige Amt dazu an, dass Sie an bestimmte Orte fahren, die für eine touristische Reisen angebracht sind. Die Bay Islands, die aus mehreren Inseln bestehen, die Nationalparks oder die oben genannten Städte gehören zu solchen Gebieten.

Pluspunkte

  • +Traumstrände und ein sich langsam entwickelnder Tourismus.
  • +Die Karibikküste bietet ideale Bedingungen für Taucher und andere Wassersportarten.

Minuspunkte

  • -Im November 1998 verursachte der Orkan Mitch schwere Verwüstungen und vielerorts lässt der Wiederaufbau noch auf sich warten.
  • -Honduras ist ein sehr armer Staat, deshalb müssen sich Touristen mitunter auf recht rudimentäre Unterkünfte und Sanitäranlagen einstellen.

Traditionen

Die Musik in Honduras ist geprägt von traditionellen Klängen, zu denen vor allem die Puntamusik gehört, in der es schnell und rhythmisch zugeht. Zudem wird afrokaribische Folklore gespielt, bei der Marimba, ein weit verbreitetes Musikinstrument, verwendet wird.

Was das Kunsthandwerk betrifft, finden Sie hier schöne Holzarbeiten (insbesondere Musikinstrumente), Körbe, Stickereien und bemalte Stoffe. Falls Sie rauchen, sollten Sie bei einem Besuch in Honduras auch Zigarren probieren, denn das Land ist ein großer Tabakhersteller.

Ein berühmter Feiertag in Honduras ist der Día de la Independencia (Unabhängigkeitstag), der jedes Jahr am 15. September gefeiert wird und die Unabhängigkeit von Spanien demonstriert. An zahlreichen Orten wird von stolzen Einwohnern die Nationalflagge gehisst, außerdem finden Paraden statt. Der Tag gleicht einem Volksfest, da es dort bunt und fröhlich zugeht, gesungen und getanzt wird.

Die meisten Honduraner glauben vorwiegend an den Katholizismus, lediglich 10% sind protestantisch.

Küche

Typische Gerichte, die alle Restaurants von Honduras auf der Speisekarte haben, bestehen aus Bohnen, Reis, Tortillas (Maisfladen), gebratenen Bananen, Kartoffeln und Käse. Vor allem Tortillas, die mit Fleisch, Käse und Bohnen gefüllt sind, sind allgemein beliebt. An der Küste bekommen Sie ausgezeichneten und sehr günstigen Fisch. Fisch und Meeresfrüchte werden oft mit einer Schneckensuppe auf Kokosnussbasis serviert. Auch Krabben, Hummer, Tintenfisch und Krebse werden Sie dort finden. Auch das Fleisch ist dort sehr lecker und preiswert. Rindfleisch, Rumpsteak und Koteletts werden dort gerne serviert. Sonntags ist der Tag der Mondongo-Suppe (Innereien). Auch gewöhnungsbedürftig für den europäischen Gaumen sind die vielverwendeten Chilischoten. Die Obstsorten dort sind sehr exotisch. So gibt es dort Pampelmuse, Litschis Quitten und andere Sorten, nichts jedoch wird dort so viel gegessen wie die Banane - nicht umsonst wird Honduras als die "Bananenrepublik" bezeichnet. Auch die Säfte der tropischen Früchte, mit Milch oder Zuckerwasser, schmecken herrlich. Trinken können Sie dort sehr gut Säfte, die aus verschiedensten Früchten hergestellt werden. Wenn Sie sich ein alkoholisches Getränk gönnen möchten, sind die die besten Rum-Marken Yuscarán (Vorsicht: scharf!), Flor de Caná und Ron Plata zu empfehlen. Aber auch das Maisbier Danli sowie normale Biersorten aus Hopfen und Malz werden Ihnen munden.

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