
Zubringerbus
Parkplatz
Behindertengerecht
Restaurant
Internet
Klimaanlage
Wellnessbereich
Schwimmbad
Sport
Tiere erlaubt
BadenDieses Hotel liegt in einem hübschen Badeort, etwas weiter von Antalya entfernt. Es wird vor allem von jungen Leuten gebucht, denen die Umgebung egal ist und die mit einem Kiesstrand und einigen Wassersportangeboten glücklich sind.
Das Zena Resort Hotel befindet sich an der Westküste von Antalya (55 km vom Stadtzentrum und 65 km vom Flughafen entfernt), im Dorf Çamyuva (sieben Kilometer hinter Kemer). Nach Antalya braucht man ungefähr anderthalb Stunden, denn die Küstenstraße ist recht kurvig und stark befahren.
Das türkische Nichtrauchergesetz ist zum 19. Mai 2008 in Kraft getreten, hat aber dieses Hotel offensichtlich noch nicht erreicht. So ist es in der Lobby nach wie vor möglich, eine zu rauchen. Und zwar, ohne dass dies irgendeinen Gast oder das Personal stören würde. Fragt sich nur, wie lange noch?
Die Gäste - von jung bis alt - kommen aus den unterschiedlichsten Ländern. Es gibt zwar auch Familien, aber die Mehrzahl der Gäste sind junge Pärchen und befreundete Gruppen. Viele Gäste kommen aus Russland, aber auch Deutsche, Israelis und Franzosen steigen hier gerne ab.
Das Hotel ist recht neu (2004), in Sachen Sauberkeit oder Zustand der Anlage gibt es daher nichts auszusetzen. Allerdings muss man sagen, dass die Anlage insgesamt nicht sehr einladend und herzlich wirkt. Die Lobby ist recht groß und gut aufgeteilt, von dort ist man schnell auf seinem Zimmer. Im Untergeschoss gibt es einen spartanisch eingerichteten Fitnessraum und einen ganz einfachen Wellnessbereich. Der Speisesaal ähnelt mehr einer Kantine; wenn viel los ist, muss man höllisch aufpassen. Die Tische sind so ungünstig verteilt (und zu nah beieinander), so dass man ständig mit fliegenden Tellern rechnen muss.
Die Freizeitaktivitäten finden alle außerhalb des Hotelgeländes statt, man muss nur die Straße überqueren. Im kleinen Amphitheater werden jeden Abend Vorstellungen gegeben. An zwei Abenden pro Woche sorgen Künstlergruppen von außerhalb für Unterhaltung (türkischer Abend und Galaabend). Der Kinder-Club ist einfach, aber nicht schlecht. Auf einem Spielplatz stehen zudem Rasenflächen und Rutschen zur Verfügung.
Es gibt zwei Zimmerkategorien im Zena Resort: Standardzimmer (30 m², für drei Personen) und Familienzimmer (55 m², für sechs Personen). Die meisten Zimmer sind zum Pool oder in Richtung der benachbarten Hotels ausgerichtet; man kann hier nicht wirklich von Meerblick sprechen, denn man kann es höchstens hinter der Straße und den Animationsbereichen erahnen. Die Innenausstattung gibt sich überraschend im retromodernen Stil (ein wenig 70er Jahre). Die Sessel sind orangefarben und passen zu den gestreiften Bettüberwürfen und den hohen zylindrischen Lampen. Zweifellos eine recht dynamische Atmosphäre. In den Bädern stehen verschiedene Pflegeprodukte und ein Föhn zur Verfügung. Insgesamt besteht die Ausstattung aus Fernseher, Telefon, kostenpflichtigem Safe, zentraler Klimaanlage sowie einer Minibar, deren Wasservorrat täglich nachgefüllt wird.
Das Zena Resort ist ein All-Inclusive-Hotel. Im Papaya können Sie demnach essen, soviel Sie wollen. Es handelt sich um das Hauptrestaurant, in dem einheimische und internationale Gerichte serviert werden. Wer allerdings mal etwas Abwechslung von der Kantinenatmosphäre sucht, bekommt sie im Restaurant Peruna, das verschiedene Menüs à la carte bietet: italienisch, Fisch, Spezialitäten aus dem Fernen Osten (asiatisch?) und türkisch. Die einheimischen Getränke, ob alkoholisiert oder nicht, sind kostenlos, im Gegensatz zu den frisch gepressten Säften und importierten Marken. Außerhalb der normalen Essenszeiten können Sie Ihren Hunger in einem kleinen Cafe (mit Eisspezialitäten von 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Teestunde von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr) oder an der Snackbar stillen (zwischen 12.00 Uhr und 16.00 Uhr und von Mitternacht bis 1.00 Uhr). Sechs Bars runden das gastronomische Angebot des Hotels ab (Getränke im Pub und an der Bar in der Diskothek kosten extra).
Um zum Strand zu kommen, muss man die Hotelanlage verlassen, eine kleine Straße überqueren und an einem Spielplatz entlang gehen. Dann ist man schon an einem Kiesstrand, der nicht sehr groß ist (75 Meter Länge) und auch nicht überwacht wird. Die Ausstattung entspricht dem üblichen Standard (Liegen und Sonnenschirme). Das Wasser ist klar, von einem natürlichen Deich kann man direkt hineinspringen. Die Snackbar liegt unmittelbar davor, seitlich befindet sich ein kleines Amphitheater. In punkto Sportangebot gibt es ein Beach-Volleyball-Feld, das von einem privaten Club angelegt wurde, der auch zahlreiche Wassersportarten im Programm hat (die aber kosten). Das wäre dann schon alles.
Bewertung des Hotels unter Berücksichtigung der Noten für Komfort, Lage und Preis in der entsprechenden Kategorie.