
Zubringerbus
Parkplatz
Behindertengerecht
Restaurant
Internet
Klimaanlage
Wellnessbereich
Schwimmbad
Sport
Tiere erlaubt
Erholung
CharmeAngesichts der Gesamtkapazität von 72 Personen kann man nicht gerade behaupten, dass sich die Massen im Hotel Laguna Sea Lodge tummeln. Und das ist auch gut so! In diesem kleinen Hotel mit Charme fehlt es eindeutig an Ausstattungen. Da der Rahmen aber derart angenehm und ruhig ist, spielt dies letztlich keine allzu große Rolle! Das Hotel Laguna Sea Lodge eignet sich klar für einen Aufenthalt, bei dem außer dem Dolce Farniente keine weiteren Aktivitäten geplant sind. Die Hotelgäste reisen aus aller Welt an, jedoch trifft man überwiegend auf englische, französische sowie einige deutsche Urlauber. Familien zählen nur selten zu den Gästen des Laguna Sea Lodge, das in der Regel von Paaren gebucht wird. Hier werden Sie nicht vom Lärm benachbarter Einrichtungen gestört. Die nächstgelegenen Gebäude und Wohnhäuser sind nämlich alle in Privatbesitz.
Das Hotel Laguna Sea Lodge liegt in Kilifi an der Nordküste von Mombasa und ist über die Brücke, die diesen Küstenbereich mit Mombasa verbindet, bequem erreichbar. Allerdings ist der Flughafen 56 km vom Hotel entfernt, deshalb müssen gut 30 Minuten Fahrzeit für den Transfer eingeplant werden. Die Hauptstraße ist auf den letzten Kilometern nicht mehr asphaltiert. Bis nach Mombasa sind es 66 km.
Mombasa selbst bietet für Touristen nicht sonderlich viele Attraktionen, aber es wäre dennoch schade, die Altstadt nicht zu besuchen. Das ganze Viertel wirkt stark sanierungsbedürftig, aber die Festung Fort Jesus ist jedenfalls interessant. Das im 17. Jahrhundert von den Portugiesen errichtete Fort sollte vor allem den Hafeneingang schützen.
An ein Sonnenbad "oben ohne" ist in Kenia nicht zu denken - diese Art der Freizügigkeit ist hier verboten und sogar strafbar.
Das Hotel ist in der Nebensaison, d. h. von April bis Juli, nicht geöffnet. Die genauen Daten hängen allerdings von den vorliegenden Buchungen und dem Wetter ab.
Die Anlage des Hotels Laguna Sea Lodge hat man im Nu durchquert! Es gibt hier nämlich nicht besonders viele Einrichtungen. Man betritt die Anlage über eine große Straße, die an den Bungalows mit den Unterkünften vorbeiführt. Nachdem man sein Fahrzeug abgestellt hat, kommt man zu der extrem dunkel wirkenden Rezeption, die sich ebenfalls in einem der Bungalows befindet. Allerdings erwartet Sie an der Rezeption ein sehr freundlicher Empfang. Direkt gegenüber befindet sich der öffentliche Bereich des Hotels, nämlich der Pool. In diesem kleinen Becken kann man sich angenehm erfrischen, aber sportliche Gäste können hier keine langen Bahnen ziehen. Die Kunststoffliegen sind auf den Rasenflächen im Hotelgarten aufgestellt. Allerdings kann man sich hier nur unter den Bäumen vor der Sonne schützen, da keine Sonnenschirme zur Verfügung stehen. Dieser Bereich ist recht groß, deshalb kann hier jeder Gast ein ruhiges Plätzchen finden. Aber die Pflanzen leiden offensichtlich sehr unter der Hitze. Für Paare bietet sich ein Aussichtspunkt etwas abseits des Hotels an, von dem aus man Hand in Hand die schöne Aussicht auf die Bucht genießen kann... Das Hotel wurde 1988 vom derzeitigen Besitzer übernommen, die Gebäude sind jedoch schon älter. Regelmäßige Renovierungsarbeiten würden dem Hotel ganz sicher nicht schaden. Die letzte Renovierung, bei der vor allem Details erneuert wurden, fand 2009 statt.
Ein Großteil der insgesamt 37 Cottages wurde auf beiden Seiten der zum Hauptgebäude des Hotels führenden Straße eingerichtet. Die weiteren Cottages befinden sich auf einer Anhöhe im Hotelgarten. Hier trifft man auf zahlreiche Stufen, allerdings erhalten die Zimmer dadurch auch ein bisschen mehr Privatsphäre. Dank der Bäume liegen die Bungalows angenehm im Schatten. Trotzdem verfügen die Zimmer über eine Klimaanlage, was auch vorteilhaft ist, da die Hitze schnell in die Innenräume vordringt! Sehr schön: Jedes Zimmer hat eine eigene Terrasse, auf der man sich direkt von seinem Zimmer aus niederlassen kann. Die Deko ist allerdings nicht besonders erwähnenswert. Das ist schade, denn diesen Zimmer fehlt nicht viel, um ein elegantes Ambiente zu schaffen. Die Wohnfläche der Unterkünfte ist angenehm groß, und die Betten sind von einem Moskitonetz geschützt. Leider gibt es hier weder Minibar, Telefon noch Zimmerservice. Das recht große Badezimmer hält auch keine Überraschungen bereit. Leider hat der Kalk in der Dusche komplett Oberhand gewonnen!
Angesichts der Gesamtkapazität von 72 Personen ist klar, dass dieses Hotel nicht über eine Vielzahl an Restaurants verfügt. Folglich werden das Frühstück, das Mittagessen und das Abendessen im Hauptrestaurant serviert. Morgens und mittags sowie an zwei Abenden pro Woche wird das Essen in Büffetform angeboten. An den weiteren Abenden der Woche wählen die Gäste ihre Gerichte von der Karte aus. Der angenehme, luftige Speisesaal bietet eine schöne Aussicht aufs Meer. Allerdings kann man hier wegen der recht eng nebeneinander aufgestellten Tische nicht viel Privatsphäre erwarten. Mehr gestalterische Details könnten das Ambiente schnell verbessern. Die Gerichte sind international und von guter Qualität, aber nicht besonders abwechslungsreich.
Trotz des am Ufer angenehm klaren Wassers kann man den Strand nicht gerade als idyllisch bezeichnen. Der Sand ist schlammig, aber man findet im Wasser - anders als an den übrigen Stränden Kenias - keine Algen vor. Das ist aber auch der einzige Vorteil dieses nicht besonders breiten und teilweise von seltsamen Düften umgebenen Strandes. Bei Ebbe ist das Badevergnügen im Meer geradezu unmöglich, da sich das Wasser bis hinter das Korallenriff zurückzieht. Man sollte zum Baden idealerweise Sandalen tragen, um Verletzungen an den Füßen zu vermeiden, denn das Korallenriff ist nicht besonders weit vom Strand entfernt. Da die Bucht in sich geschlossen ist, wird man hier weniger von den Beachboys gestört, denen es allerdings ab und zu doch gelingt, sich am anderen Ende des Strandes niederzulassen...
Bewertung des Hotels unter Berücksichtigung der Noten für Komfort, Lage und Preis in der entsprechenden Kategorie.