
Zubringerbus
Parkplatz
Behindertengerecht
Restaurant
Internet
Klimaanlage
Wellnessbereich
Schwimmbad
Sport
Tiere erlaubt
Party
Internationale Norm
Gut gelegen
Gastronomie
Charme
HerzDas äußerst stilvolle Thompson liegt im angesagten Stadtteil SoHo (Manhattan). Die Attribute "stilvoll" oder "elegant" werden im Hotelwesen häufig verwendet, in diesem Fall jedoch sind sie für die Beschreibung der Innendekoration absolut zutreffend. Das Hotel wurde bereits 2001 eröffnet, erfreut sich jedoch nach wie vor großer Beliebtheit, sei es wegen seines einmaligen Thai-Restaurants, seiner trendigen Bar (Thom Bar oder A 60 genannt) oder auch seiner Bar auf der Dachterrasse, zu der nur Mitglieder Zugang haben (einmalig in New York). Es ist vor allem ein Komforthotel, in dem man sich wohl fühlt, und das sich eher für Paare oder einen kleinen Freundeskreis als für Familien eignet.
Dieses Hotel in SoHo (Manhattan, 60th Thompson Street) hat eine letztlich ansprechende Lage, auch wenn die Sehenswürdigkeiten, die für Touristen bei einem ersten Besuch New Yorks von Interesse sind, mehr im Zentrum Manhattens liegen. Wie in TriBeCa leben dort reiche Bohemiens mit ihren Boutiquen, Restaurants und Bars. Wenn Sie Zeit haben, sollten Sie auch die umliegenden Viertel West Village und Lower Eastside besuchen. Lebhaftes Treiben herrscht im "Big Apple" um die U-Bahnstationen Canal Street oder Spring Street. Zum JFK Airport sind es 30 km; La Guardia ist 16 km und der Newark Airport 21 km entfernt.
Das 60 Thompson gehört zur Gruppe der Thompson Hotels, Besitzer von fünf Einrichtungen in der Stadt (darunter das 6 Columbus) und vier weiteren im Land. Die Innendekoration stammt vom New Yorker Thomas O'Brien, Eigentümer der Aero Studios. Das Hotel liegt in einem Wohnviertel und wird wegen seiner Diskretion von Persönlichkeiten wie Fergie von den Black Eyed Peas geschätzt.
Das Hotel, dessen Balkone in der Fassadenmitte angelegt wurden, stammt aus dem Jahr 1997 und wurde 2009 renoviert. Die kleine Halle mit der Pförtnerloge und dem Restaurant gleich neben dem Eingang enttäuscht ein wenig. Während sich ein Angestellter um Ihr Gepäck kümmert, gehen Sie in die eigentliche Hotelhalle im ersten Stock, die den Erwartungen schon eher entspricht. Diese Anordnung soll dafür sorgen, dass die Hotelhalle frei von Gepäck ist, und quasi privat, ruhig und ungestört vom ständigen Hin und Her kommender und abreisender Gäste bleibt. Die weiträumige Lounge mit vielen Chesterfield-Sitzbänken auf der Fensterseite und einer Sitzgruppe mit Sesseln und Kanapees ist mit venezianischen Gipswänden ausgestattet, die wegen ihrer Anfälligkeit ständig instand gehalten werden. Gleich neben der Rezeption ( am Hallenende) stehen, schön in Szene gesetzt, ein Büffet, ein Spiegel und ein nostalgisches Telefon aus den 60er Jahren, wie es nur in einem Appartement jener Zeit zu sehen gewesen wäre. An der Rezeption können die Gäste einen Laptop nutzen; W-LAN Internetanschluss steht im gesamten Hotel zur Verfügung. Die einwandfreien Flure mit braunen Teppichen, schokoladenbraunen Wänden und schönen, dunklen Holztüren sind Variationen in Braun. Das Hotel hat weder einen Fitnessraum noch ein Spa.
Die 97 Zimmer und Suiten des 60 Thompson verteilen sich auf 12 Stockwerke. Das "Standard"-Zimmer "Superior Queen" / "King" ist geräumig und für die Stadt ausreichend. Die Einrichtung ist schlicht, elegant und sehr einfallsreich. Dieselbe Sferra-Bettwäsche wie im 6 Columbus, iPod-Station, Flachbild-TV, gut gefüllte Minibar (insbesondere Dean and Deluca Appetithäppchen), Bademäntel, Regenschirm und Safe gehören zur Austattung. Die beiden "Superior"-Kategorien, "King Deluxe" und "Double Deluxe", ähneln sich in ihrer Einrichtung und dekorativen Gestaltung; sie verfügen zusätzlich über eine Stereoanlage, ein Kanapee und den emblematischen Sessel des Hotels. Die "King Deluxe"-Zimmer haben Parkettböden aus Massivholz (deshalb die Hausschuhe), die "Double Deluxe" sind mit 2 Queen-Betten ausgestattet. Die zauberhaften schokoladenbraunen Marmorbäder verfügen über Kiehl-Pflegeartikel, Gilchrist and Soames-Seife und eine riesige Dusche mit 2 Duschköpfen.
Das Hotel bietet zwei unterschiedliche Suiten an: die "King"- und die "Thompson"-Suite. Die Schlafbereiche ähneln sich sehr und sind verglichen mit den Wohnbereichen eher klein; diese haben schönes braunes Mobiliar und sind atemberaubend mit ihrem Teppich aus Tierhaut und der schwarzen Samtleuchte. Sie haben ferner Flachbild-TV; ein zweites Bad befindet sich direkt vor dem Schlafbereich (das größere Bad verfügt über eine Dusche und Wanne). Die schönste Suite des 60 Thompson ist das geräumige und helle, doppelstöckige Thompson-Loft mit zwei Schlafbereichen, einem Wohnbereich, Fensterfronten und eigener Terrasse (18 m²) mit sensationeller Aussicht auf den Hudson River und West Side: ein wirklich außergewöhnliches Loft!
Das große Plus des Hotels ist mit Sicherheit sein außergewöhnliches Thai-Restaurant, das "Kittichai". Der Name des Restaurants geht auf seinen Küchenchef Ian Chalermkittichai zurück, der nicht nur eine appetitliche Karte kreierte, sondern auch eine ansprechende Einrichtung (in Zusammenarbeit mit David Rockwell und den Restaurantbesitzern), in der man seine Kreationen voll und ganz würdigen kann. Gleich neben dem Empfang befindet sich in einem Holzkäfig ein wunderschönes Aquarium. Beleuchtete und sorgfältig über den Regalwänden um die Barsessel aufgereihte Blumentöpfe werden mit Gel gehalten: Das Ganze ist schlicht atemberaubend. Den kleinen Flur zwischen Bar und Restaurant schmücken ein bewundernswerter Thai-Holzkahn, Warmhaltekerzen und ein altes Thai-Gedicht über die Flüsse des Landes. Das Restaurant ist eine richtige Oase der Ruhe: Im Zentrum liegt ein Becken, das ein wenig Aussieht wie ein Altar mit seinen schwimmenden Kerzen und darüber aufgehängten, schmetterlingsgleichen Blumen. Einige der angebotenen Gerichte: Koteletts vom Spanferkel mit Thai-Gewürzen, im Ofen gegarter, in gelben, gesalzenen Bohnen marinierter chilenischer Barsch mit Windenkraut und Entenbrust aus dem Hudsontal, Salat mit Enten-Confit und Dattel-/Tamarindendressing.
Die Preise sind für ein Essen dieser Qualität in prachtvoller Umgebung durchaus angemessen. Nach 17.00 Uhr sollte man sich in der Thom Bar aufhalten; Gäste und einheimische Kunstschaffende begegnen sich hier im Ambiente eines anderen innenarchitektonischen Meisterwerks. Das Meisterstück ist eine urbane Montage, die eine ganze Wand der Bar, mit drei Alkoven und behaglichen Sesseln davor, einnimmt. Die übrige Einrichtung ist eine Mischung aus Sesseln und Tischen unterschiedlicher Stile auf einem leicht strapazierten Boden. Donnerstag- und Sonntagabend wird hier DJ-Musik, freitags und samstags ein klassischeres Ambiente geboten. Die Halle neben der Bar kann die Menschenmenge aufnehmen. Im Sommer ist die begrünte Dachterrasse zugänglich, auf der man etwas trinken kann. Beide sind mit balinesischen Figuren und Lichtboxen geschmückt.
Bewertung des Hotels unter Berücksichtigung der Noten für Komfort, Lage und Preis in der entsprechenden Kategorie.
Bewertung des Hotels unter Einbeziehung des gesamten Angebots an Leistung und Service.
Bewertung der Hotelqualität in Hinblick auf seine geographische Lage
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