Puducherry (auch Pondichery, "neues Dorf") ist eine Stadt in Südindien, die bis 1965 noch zum französischen Kolonialreich gehörte. Die "Ville blanche", die "weiße Stadt", am Meer besticht durch ihre Kolonialhäuser und einige französische Schilder, mehrere Kirchen und Museen. Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch im "French Quarter". In diesem grünen Viertel der Stadt steckt der ganze Charme, den die Kolonialbauten ausstrahlen. Eine besondere Touristenattraktion ist das Park Monument in Zentrum des Bharati-Parks. Das strahlend weiße Bauwerk ist im Stil des Klassizismus errichtet und gilt als Wahrzeichen Puducherrys. Bei Ausgrabungen in den 1940er Jahren wurden größere Mengen römischer Keramik gefunden, die bis ins 2. Jahrhundert nach Christus reichen. Die Stadt zählt ungefähr 233.000 Einwohner und hat nur eine Landebahn für Kleinflugzeuge, der nächste große Flughafen liegt in Chennai, circa 135 Kilometer nördlich.