Die Grabeskirche, Jerusalem Der Vorbau der Grabeskirche, in dem sich die Grabstätte Christi befindet, ist das wichtigste Heiligtum der christlichen Glaubenswelt. © René Mattes
An der Stelle, an der die Kreuzigung von Jesus stattfand, errichtete Konstantin der Große später ein Sanktuarium zum Schutze des Grabes von Jesu. Dieses Sanktuarium wurde im Jahre 1009 vom fatimidischen Kalifen Hakim zerstört und im Jahre 1042 vom byzantinischen Herrscher Konstantin Monomachos, der nur die das Grab schützende Rotunde beibehielt, wieder aufgebaut. Die Kreuzfahrer errichteten hier später eine Basilika und zahlreiche Kapellen. In der Gegenwart wird das Sanktuarium unter sechs christlichen Kirchen aufgeteilt. Dort kann man Golgotha (den ?Ort der Schädel?, was darauf zurückgeführt werden kann, dass angeblich der Schädels Adams hier begraben worden sein soll), den Ort, wo das Leiden Jesu stattfand, das Loch des Felsens, in dem das Kreuz aufgestellt wurde, den Stein der Salbung, den Ort, an dem der Körper abgelegt wurde, das Grab von Jesu sowie die Krypta der Heiligen Helena, in der Helena angeblich das echte Kreuz fand, entdecken.