Brescia, Lombardei Brescia liegt oberhalb der Po-Ebene am Ende des Trompia-Tales, zu Füßen des Berges Maddalena und des Cidneo-Hügels. Vladimira Dvorakova / age fotostock;
Brescia, von den Römern einst als "Brixia" bezeichnet, wurde im Mittelalter zur freien Stadt, um anschließend unter die Herrschaft der Familie della Scala und danach der Familie Visconti zu gelangen. Schließlich trat die Stadt 1428 der Republik Venedig bei. Bei archäologischen Ausgrabungen wurden die baulichen Überreste des Forums, des antiken Theaters und des kapitolinischen Tempels gefunden. Die wichtigsten Bauwerke des historischen Zentrums von Brescia stammen allerdings aus der florierenden venezianischen Zeit, als die Stadt sich mit künstlerischen Beiträgen aus Venedig anreicherte. Die "Loggia", die sich auf dem gleichnamigen, im Renaissance-Stil gehaltenen Platz befindet, ist sicherlich eines der wichtigsten Monumente der Stadt. Sie war der ehemalige Regierungssitz während der Zeit der "Serenissima" und wird noch heute von der Stadtregierung genutzt. Das Gebäude weist einen palladischen Stil auf, der einst die politische Vorherrschaft Venedigs unterstreichen sollte. Ein wunderschönes Beispiel der Venezianischen Schule ist das "Averoldi-Altarpolyptychon", ein Werk von Tizian aus dem Jahre 1522, das in der Kirche San Nazaro e Celso aufbewahrt wird.
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