Geschichte Japan
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Um 300 wird der erste Staat gegründet, das Königreich Yamato.
6. Jh.: Verbreitung des Buddhismus, ausgehend von China.
1542: Ankunft europäischer Geschäftsleute und Missionare, die ein halbes Jahrhundert später aus dem Land vertrieben werden.
1584: Einigung des Landes.
1603-1868: neue politische und soziale Organisation, die zu einer wirtschaftlichen Stagnation führt. Entstehung der Gesellschaftsklasse der Kaufleute und Verminderung der Macht der Feudalherrscher.
1853 - 1856: Infolge eines Übereinkommens mit den Amerikanern, wird der japanische Markt dem Westen geöffnet.
1868-1912: Meiji-Ära, der Kaiser Mutsushito hält in Tokio Hof; endgültige Einigung des Landes, die von einer aggressiven Außenpolitik begleitet ist.
1894-1895: Erster Japanisch-Chinesischer Krieg, China verliert die Insel Formosa (Taiwan).
1904-1905: Russisch-Japanischer Krieg, Russland muss Japan das Gebiet der Mandschurei überlassen; weiters bleibt Korea, das 1910 annektiert wird, im Einflussbereich Japans.
1923: Ein Erdbeben in Tokio fordert 140 000 Todesopfer und zerstört die Stadt.
1931-1941: Aufstieg rechtsextremer Kräfte, Besetzung der Mandschurei und zweiter Japanisch-Chinesischer Krieg.
1941-1945: Japan schließt den Dreimächtepakt mit Deutschland und Italien und greift Pearl Harbor an. Kapitulation im August 1945, nach den Bombardements von Hiroshima und Nagasaki.
1947: Einsetzung eines demokratischen Regimes unter Beibehaltung des Kaiserreichs.
1951: Friedensvertrag mit den USA.
1978: Friedensvertrag mit China.
1989: Tod des Kaisers Hirohito, sein Sohn Akihito folgt ihm auf den Thron.
1995: ein Erdbeben in Kobe fordert mehr als 5 000 Opfer.
1997-1998: Wirtschaftskrise in Südostasien, die sich mit einer schweren Rezession und zahlreichen Pleiten auch in Japan niederschlägt.
April 2001: Junichiro Koizumi wird Premierminister.