Kambodscha ist ganz und gar nicht flach. Es gibt mehrere mittelhohe Gebirgszüge: Die Kardamomkette und die Elefantenberge, mit dem Phnom Aural (1 800 Meter) als höchstem Punkt, durchziehen den südöstlichen Teil des Landes. Im Norden und im Nordosten, an der Grenze zu Laos und Vietnam (Mondolkiri, Rattanakiri), erstrecken sich schöne, wenig besiedelte Hochplateaus, die oft von Wäldern bedeckt und von kleinen Seen vulkanischen Ursprungs durchsetzt sind. Aber man sollte sich beeilen: die ursprüngliche Natur ist heute stark von einer intensiven Waldrodung bedroht.