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    Kuba Reisen: Eine Karibikinsel mit außergewöhnlichem Flair

    Kuba, der sonnige Inselstaat in der Karibik, besitzt viele Schätze: Zigarren, Rum, Salsa, Musik, Sonne, Strand und Lebensfreude machen das Land zu einem vielbereistem und einzigartigen Urlaubsziel. Die historischen Spuren von Che Guevara und der kubanischen Revolution, aber auch die des regierenden Castro Regimes, verleihen der Karibikinsel ein außergewöhnliches Flair und sind allgegenwärtig.

    Wichtige Informationen zur Reisevorbereitung

    Die gigantische Insel erstreckt sich über eine Länge von 1000 Kilometern. Kuba bietet sowohl kulturell als auch entspannungstechnisch zahlreiche Ausflüge und Möglichkeiten an. Zigarren, Musik und viele Traditionen, sind alle Zutaten für eine Zeitreise in das Herz der Karibik.

    Die Hauptstadt Havanna, die seit 1607 existiert, ist auf einer Reise nach Kuba unumgänglich. Der morbide Charme der Altstadt und die alten Chevrolets und Fords prägen noch immer das Stadtbild. So sind beispielsweise immer noch zahlreiche Oldtimer auf den Straßen Havannas zu sehen - nicht umsonst gilt Kuba als Geheimtipp für Oldtimer-Fans. Dies ist darauf zurückzuführen, dass erst seit 2011 der Handel mit Autos wieder erlaubt ist. Das Tor zur spanischen Kolonialzeit wurde während der Unabhängigkeitskriege im späten 18. Jahrhundert verschont, davon berichten die unberührten Zeugnisse der Vergangenheit. Das Stadtzentrum wurde nun komplett renoviert und beeindruckt mit großen Plätzen und vielen historischen Gebäuden. Die prächtige Altstadt von Havanna, La Habana Vieja, zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie finden dort den breitesten und mit 20 Kilometern auch längsten Strand auf Ihrer Reise nach Kuba.

    Die zweitgrößte Stadt Kubas, Santiago de Cuba, lockt mit seinem Casa de la Trova, in welchem man das kubanische Leben hautnah miterleben kann. Mitreißende Musik und die perfekte Gelegenheit zum Salsa tanzen zieht nicht nur Touristen, sondern auch viele Kubaner in die Bar Mit seinen endlos erscheinenden, schneeweißen Stränden und kristallklarem Wasser ist Kuba ein Paradies für Taucher. Im Viertel Centro befindet sich einer der schönsten Orte in Kuba, die Parque Cespedes, mit der Kathedrale und dem Haus von Diego Velazques. Das Museum des Karnevals ist ebenfalls sehr sehenswert. 14 Kilometer von Santiago entfernt, ist die Basilika Nuestra Senora de la Caridad del Cobre der wichtigste Wallfahrtsort in Kuba. Er verehrt die Jungfrau von Cobre.

    Kuba, ist auch in der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgeführt. Trinidad, eine Stadt in der Provinz Sancti Spiritus an der zentralen Südküste Kubas, ist neben Tobago eine der schönsten Karibischen Inseln. Schon vor 7000 Jahren besiedelten Indianer des Festlandes die Inseln, bevor Kolumbus sie im Jahr 1498 entdeckte. Danach wechselten die Machtverhältnisse des Öfteren und Freibeutern und Piraten dienten die Inseln als ideale Verstecke. Die abwechslungsreiche Geschichte können Sie auf den Inseln wiederentdecken.

    Ein weiterer magischer Ort ist die mittelalterliche Stadt Camagüey mit ihren verwinkelten Gassen. Sie ähnelt einem Labyrinth, in dessen Gassen und kleinen Plätzen man fast verloren geht. Auf dem herrlichen Plaza de San Juan de Dios befinden sich interessante Gebäude, wir das Rathaus, die Kirche San Juan de Dios und das Haus der Pazos Miranda. Er war bereits im 16. Jahrhundert der Mittelpunkt des Stadttreibens, zum Hafen hin geöffnet und Standort des Rathauses.

    Auch die natürliche Insel Cayos lädt zu einem entspannten Aufenthalt ein. Die Cayos Cochinos umfassen zwei Inseln sowie 14 kleine Koralleninseln. Nur wenige Bewohner nennen die Inseln ihre Heimat, dafür finden Urlauber aber gehobene Unterkünfte vor.

    Weit von den Stränden und den Städten entfernt, gilt das Valle de Vinales, in der westlichen Provinz Kubas, als eine der schönsten Landschaften Kubas. Das besondere Kalkgestein gibt Einblicke in die geologisch interessante Geschichte der Region. Durch Einsturz der Höhlendecken und weitere Erosion entstand der heute sichtbare, charakteristische Kegelkarst (Kegelfelsen), die Mogotes (Mogoten). Zudem hat sich durch den extrem porösen Untergrund an den Steilwänden der Mogotes eine einzigartige Vegetation gebildet. Hauptanbauprodukte des Vinales-Tales sind Kaffee, Yuca und Tabak.

    Von Trinidad bis Vinales bis Cayos, zeigt sich Kuba mit seiner bilderbuchartig landschaftlichen Schönheit. Von Tabakplantagen bis weißen Sandstränden über herrlichen Meeresboden, findet man alles vor.

    Ein vielseitiges Land, wo Nostalgie und Hoffnung aufeinander treffen.

    Tipps der Redaktion

    Hotels in Varadero, an der Nordküste Kubas, bieten meist nicht die Standards, die man von einem 5-Sterne Hotel auf einer Karibik-Insel gewohnt ist, aber dafür soll der Strand Varaderos zu den weltbesten gehören. Auch Wassersportfans und Golfer werden in der Stadt ihr Paradies sehen. Vegetationsreiche Wege, exotische Vögel, glitzernder weißer Sand und die geschichtsträchtige Ambrosio Höhle machen Varadero zu einem lohnenswerten Urlaubsziel.

    Kubas Hauptstadt Havanna, liegt nur 120 Kilometer östlich von dem Gebiet entfernt, und entführt seine Besucher auf eine Zeitreise durch die Vergangenheit. Durch das US-Wirtschaftsembargo, das erst im Jahr 2015 gelockert wurde, wird sich das Bild Kubas ni den nächsten Jahren ändern. Die Embargo der USA aber auch die Politik von Machthaber Fidel Castro, ließen die Karibikinsel seither in eine Art "Dornröschenschlaf" fallen, der zum Teil noch bis heute anhält. Aufgrund der schweren Export- und Importbeschränkungen in Kuba, ist die Zeit dort wie stehen geblieben. Smartphones gehören hier beispielsweise eher zur Ausnahme. Auf Kuba ist kaum Internetzugang vorhanden, Sie werden es also häufig erleben, dass die Einwohner noch echte Gespräche auf den Straßen Kubas führen. Kein Mensch starrt auf Kuba unentwegt auf sein Smartphone. Doch das Bild Kubas wandelt sich langsam durch die Lockerung des Embargos. US-Telekommunikationsunternehmen wollen sich nun ansiedeln, Häuser erhalten moderne Fassaden und Restaurants sprießen nur so aus dem Boden. Sollten Sie also das ursprüngliche Kuba noch erleben wollen, machen Sie schnell!

    Eine Reise nach Kuba ist teuer: die Kosten für das Visum, die Ausgangssteuer und die Hotellerie. Wussten Sie, dass ein Guide oder ein Taxifahrer dort zu Lande ein Gehalt von 15 Euro pro Monat haben?! Ein Lohn, mit dem es absolut unmöglich ist, auf der Insel zu leben, denn schon ein Huhn kann um die 30 Euro kosten, da die Importkosten oft sehr hoch sind. Denken Sie also daran, die Guides und Taxifahrer für ihre Dienste mit einem Trinkgeld zu entlohnen. Rüsten Sie sich überdies vor der Reise mit genügend 1 Dollar Scheinen und sogar Cent Münzen (Coins) aus. Es vereinfacht das Verhandeln und die Mehrheit der Taxis und Händler haben kaum Wechselgeld bei sich.

    Kuba gilt als sicheres Reiseland und verfügt über eine sehr gute medizinische Versorgung. Allerdings sollten Sie Ihre Wertsachen immer im Auge behalten und niemals das gesamte Bargeld mit sich führen, da Touristen häufig Opfer von Betrügereien und Diebstahl werden. Verkehrsregeln und Vorschriften sind auch genau einzuhalten, da sie Regierung sehr genau darauf achtet. Vermeiden Sie es außerdem, Kindern Geld zu geben, denn in diesem Land muss niemand Hunger leiden. Betteln ist für Kinder auf Kuba verboten: es verdirbt vor allem die Arbeitsmoral. Anstelle von Geld, sind kleine, nützliche Geschenke wie Kugelschreiber, angebracht.

    Haben Sie keine Angst, die einheimische Küche in Pensionen oder bei Kubanern zuhause zu versuchen. Man kann ausgezeichneten Hummer zu vernünftigen Preisen bekommen.

    Pluspunkte

    • +Musik ist allgegenwärtig.
    • +Das reiche Kunst- und Architekturerbe.
    • +Die Zeit scheint in den 50er Jahren stehen geblieben zu sein.
    • +Die besten Zigarren der Welt.

    Minuspunkte

    • -Die stets auf Dollar lauernden Einwohner können aufdringlich sein.
    • -Gastronomisch hat Kuba nichts Außergewöhnliches zu bieten.
    • -Die Badeorte scheinen den Touristen vorbehalten zu sein. Von Varadero bis Guardalavaca über Cayo Coco...

    Traditionen

    Tanz, Musik, Rum, Zigarren: die kubanischen Traditionen stehen ganz im Zeichen des Hedonismus. Man hört auf seinen Körper und lebt für den Moment. Die Kubaner sind für Ihre Lebensart berühmt. Das langsame karibische Easy Going das gepaart ist mit europäischer Eleganz.

    Einander zu helfen, ist Bestandteil des kubanischen Lebens - sich durchzuschlagen ebenfalls. Es ist einerseits Frage des Überlebens und andererseits der Mentalität. Denn der Kubaner ist von Natur aus warmherzig. Man umarmt sich gerne, hält sich an der Schulter, verwendet häufig Koseworte und ist generell nicht kontaktscheu. Der Machismus ist nach wie vor tief in der kubanischen Mentalität verwurzelt. Dieser zeugt von dem Weltbild, welches die Dominanz des Mannes und die Unterordnung der Frau verherrlicht. Für den kubanischen Mann gilt es als Kompliment, einer Frau auf der Straße nachzupfeifen oder sie anzusprechen.

    Zu den Feiertagen: auf Kuba unterscheide man zwischen Feiertagen und Gedenktagen. Die Feiertage sind arbeitsfrei, an den Gedenktagen gedenkt der Kubaner während der Arbeit. Am 1. Januar wird der Tag des Siegs der Revolution begangen. Am 1. Januar 1959 erobert Fidel Castro die Hauptstadt Havanna und vertreibt den bisherigen Diktator Batista aus Kuba. Neujahr wird quasi schon am 31. Dezember gefeiert. Eine Besonderheit auf Kuba ist, das am 8. März der Internationale Frauentag gefeiert wird.

    Küche

    Die kubanische Küche ist sehr rustikal. Obwohl die kubanische Languste weltberühmt ist, wird sie in Kuba kaum gegessen. Die Kubaner sind außerdem keine großen Fischliebhaber. Das Nationalgericht ist Congri, eine Mischung aus frittierten Zwiebeln, weißem Reis, schwarzen Bohnen und Speckstücken. Schwein ist das am häufigsten zubereitete Fleisch. Es wird in der Pfanne gebraten oder im Ofen gebacken. Hühnerfleisch wird auf kreolische Art mit einer aromatischen, aber nicht scharfen Sauce zubereitet. Reis wird neben Süßkartoffeln und Kochbanane traditionell als Beilage gereicht. Das Picadillo ist ein traditionelles Gericht aus Rinderhackfleisch mit Knoblauch, Zwiebeln, Tomaten und Limette. Es ist ein sehr reichhaltiges Gericht. Die beste Adresse für traditionelle und typisch kubanische Küche ist La Bodeguita del Medio, calle Empedrado, in der Altstadt Havannas. Es handelt sich um eine Bodega im spanischen Stil, deren Wänden voller Graffitis sind. Diese Dekoration diente vielen weiteren Restaurants dieser Art als Vorbild. Man trinkt dort üblicherweise den berühmten Mojito, das Nationalgetränk aus weißem Rum, Limonade und frischer Minze.

    Die kubanische Küche ist nicht unbedingt außergewöhnlich, aber durch die Lockerung des Embargos, können Produkte wieder leichter exportiert und importiert werden. Das wird die Produktvielfalt an Waren erweitern.

    Wetterprognose

    Entdecken Sie wöchentliche Wettervorhersagen für Kuba . Verschiedene Kriterien ermöglichen es uns, Ihnen die beste Reisezeit für Kuba . anzuzeigen. Verschiedene Temperaturen, schlechtes Wetter, starke Sonneneinstrahlung oder auch die Windstärke werden miteinbezogen, sodass Sie sich Aktivitäten aussuchen können, die zur jeweiligen Wetterlage passen und Ihren Urlaub in Kuba zu einem Erfolg werden lässt.

    Souvenirs und Handwerk

    Das kubanische Kunsthandwerk ist nicht besonders außergewöhnlich. Man findet allerlei mehr oder weniger kreative Gegenstände, sowie Bilder mit immer gleichen Motiven in den großen Touristenzentren, in der Nähe der Kathedrale der Altstadt Havannas oder auf dem Hauptplatz von Trinidad. Die Stickereien sind da schon weitaus fantasievoller. Beachtenswert sind in jedem Fall die Schmuckstücke aus schwarzer Koralle. Natürlich kann man die Insel nicht verlassen, ohne eine Flasche Rum und eine Schachtel Zigarren gekauft zu haben. Was den Rum betrifft, ist der beste zweifellos der Havanna Club. Dieser Rum wird weiß und 3-jährig, 5-jährig und 7-jährig verkauft. Zigarren sollte man nicht von Straßenhändlern kaufen, die den Touristen oft auf die Schnelle allerlei Ramsch zu verkaufen versuchen. Die besten Zigarrenläden befinden sich in den großen Hotels, sowie in den "Casas del Tabacco", die sich in den Touristenzentren der großen Städte finden. Diese Tiendas (Boutiquen und Geschäfte) sind die ganze Woche über, außer sonntags, von 09.00 Uhr bis 19.00 geöffnet. Hüten Sie sich also vor den auf der Strasse angebotenen Zigarren. Die Qualität entspricht oft nicht den Angaben auf der Schachtel. Man sollte beachten, dass sogar auf Kuba eine gute Zigarre über einen Dollar kostet (falls man Ihnen also eine Schachtel mit 25 Montechristo Nr. 4 um 18 € anbietet, lehnen Sie ab! Die tiefsten Preise liegen bei etwa 28-36 €). Sie können jedoch getrost auf die Empfehlungen (offizieller) Reiseführer vertrauen, die oft gute Privathändler kennen. Im Zweifelsfall ist es besser, direkt im Geschäft zu kaufen, als das Risiko einzugehen, auf Betrüger hereinzufallen. Sie können dort sogar über den Preis verhandeln.