Die kubanischen Zigarren, ein Landeserzeugnis Der Handel mit Tabak hat in Kuba im Jahre 1580 begonnen, bevor diese Pflanze um 1700 zum wichtigsten Exportprodukt des Landes wurde. © Patrice Hauser
Die spanischen Siedler, die sich von indianischen Medizinmännern inspirieren ließen, welche den Rauch der getrockneten Cohiba-Blätter (Tabak auf Kolumbianisch) durch ein Schilfrohr inhalierten, gelten als die Erfinder der Zigarre. Der Tabakhandel hat in Kuba erst ab 1580 richtig begonnen und entwickelte sich um 1700 zum wichtigsten Exportprodukt des Landes.
- "Che", Erfinder der Cohiba:
Dabei handelt es sich um die einzige Zigarrenmarke,
die es schon vor der Revolution gab. Fidel Castro rauchte sie bis 1985, danach
rieten ihm seine Ärzte davon ab.
Heute
gilt die Marke unter französischen Experten (Frankreich ist
nach Spanien die zweitgrößte Zigarrennation) als qualitativ hochwertigste Marke, vor Trinidad
und Robaina.
- Pinar Del Rio, fruchtbares Land:
In der Provinz Pinar del
Rio werden derzeit die besten Zigarren der Welt produziert. Sie liegt
etwa zweihundert Kilometer südwestlich von Havanna und wird vom
Rio Guamia durchquert. Die Gipfel der wunderschönen Alturas Pizarrosas prägen das Landschaftsbild. Die Nähe zum
Gebirge und das feuchte Klima verleihen dem Boden in der Umgebung von Pinar
jene sandige Note, die von den Tabakbauern so geschätzt wird.
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