Beirut liegt zugleich am Meer und zu Füßen eines Gebirges und ist eine jener seltenen Hauptstädte, wo man beim Baden auf schneebedeckte Berggipfel blickt.
Beirut wird auch Kleines Paris genannt und befindet sich aktuell zum achten Mal seit seiner Gründung im Wiederaufbau. 15 Jahre Krieg haben die Lebenskraft dieser pulsierenden Stadt, die niemals schläft, nicht erschöpft.
Beirut war lange Zeit zweigeteilt: im Osten lebten die Christen, im Westen die Muslime, wobei der Märtyrerplatz als Grenze diente. Beirut ist heute eine einzige Stadt, in der alle Religionen miteinander leben und versuchen, erneut ein friedliches und belebtes Stadtklima entstehen zu lassen.
Obwohl die Stadt sehr groß ist, befinden sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum. Bezaubernde kleine Kirchen stehen neben Moscheen und unzähligen Banken, die der Stadt den Spitznamen "Schweiz des Mittleren Ostens" eingebracht haben. Daneben befinden sich die Ruinen der römischen Thermen, und in der Nacht erwachen die Diskos, Bars und typischen Shisha-Cafés zum Leben. Aus dieser reichen Mischung entsteht ein einzigartiges Ambiente, das man nirgendwo sonst findet.
Ein Spaziergang in Beirut ähnelt einem Besuch eines Freiluftmuseums, aber Details wie das Hairiri-Denkmal, die Überreste des Hotels Holiday Inn, die Schussnarben an den Gebäudefassaden und sogar Panzer erinnern an die schmerzvolle und bewegte Vergangenheit der Stadt. Aber die Einwohner von Beirut wollen diese Episode jetzt begraben und resolut in die Zukunft blicken.
Beirut liegt sehr im Trend und ist für sein belebtes Nachtleben, hübsche Mädchen und die rasante Partystimmung bekannt.
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