Die malaysische Küche und die Nyonya-Küche Ein Stand, an dem traditionelle Gerichte der Nyonya-Küche verkauft werden - diese kulinarische Richtung entstand aus einer Verbindung von chinesischer und malaysischer Küche. © Lim Beng Chee / age fotostock
Die Malaien haben eine interessante Kochkunst entwickelt, in der chinesische, indische und aus dem Mittleren Osten stammende Geschmäcker wunderbar miteinander harmonieren. In der malaysischen Küche findet man zahlreiche Gewürze wie zum Beispiel Paprika, Ingwer, indischen Safran, Kümmel, Pfeffer und Curry. Eine malaysische Mahlzeit wird in den meisten Fällen mit Reis serviert. Der Reis kann auf verschiedene Arten gegart werden: dampfgegart, frittiert, ungewürzt oder mit Kokosnussmilch, Gewürzen oder Kräutern gegart. Der Reis wird oftmals als Reiskuchen oder als Lemang, einem mit Holzkohle in einem hohlen Bambusrohr gegarten, mit jungen Bananenblättern garnierten Klebreis, serviert. Als Beilage zum Reis werden Gemüse, Fleisch oder Fisch gereicht.
Die Nyonya - Küche stammt aus einer Mischung der Kochkünste der ersten chinesischen Einwanderer und der in den Staaten von Malacca und von Penang ansässigen Malaien. Bei dieser Kochkunst werden die traditionellen chinesischen Zutaten ganz wunderbar mit malaysischen Gewürzen kombiniert: Paprika, Belacan (fermentierte Garnelen), Zitronenkraut und indischer Safran. Bei den typischen Gerichten handelt es sich um Assam Curry Fish und Otak-Otak (dampfgegarter Fisch mit Kokosnussmilch und Paprikateig, der in Bananenblätter eingewickelt wird).
Jede Region hat ihre eigene kulinarischen Spezialitäten, zu denen u. a. Paprika, Zitronenkraut, Pandanus, Tamarin, Ingwer, Turmeric, und viele andere mehr gehören...