Malacca Malacca ist für zahlreiche Kulturen bekannt, deren wechselnder Reigen noch heute überall zutage tritt: chinesische, arabische, portugiesische, holländische und englische Einflüsse sind erkennbar. © Dr Cheah Cheng Huat / age fotostock
Die Hafenstadt Malacca unterscheidet sich durch ihre äußerst vielfältigen Kulturen von den anderen malaysischen Städten. Inder, Chinesen, Araber, Portugiesen, Holländer und Engländer lebten hier früher mehr oder weniger friedlich miteinander. Das chinesische Viertel beheimatet zahlreiche kleine Antiquare mit charmanten und interessanten Geschäften. Ebenso findet man dort ein Little India und ein portugiesisches Stadtviertel. Im historischen Zentrum der Stadt bilden die Christ Church, eine wunderschöne rote Kirche, und das Gebäude Stadthuys, eine ehemalige Gouverneursresidenz, interessante Zeitzeugen der früheren holländischen Präsenz. Die St. Pauls Kirche und die Porta de Santiago, die letzten baulichen Überreste der portugiesischen Festung A'Famosa, bilden die wichtigsten Spuren der portugiesischen Vergangenheit. Der Malacca Sultanate Palace, ein Holznachbau des Wohnsitzes des Sultans, ist wunderschön anzusehen und beheimatet ein höchst interessantes Museum. Ebenso sollten Sie unbedingt den chinesischen Tempel Cheng Hoon Teng, den ehemaligen Brunnen Hang Li Poh Well und das St. John's Fort besichtigen. Von der schwimmenden Ortschaft aus können Sie ebenso das Stadtviertel Tanjung Kling entdecken, das zahlreiche kleine traditionelle, auf Balken errichtete Häuser umfasst, in denen die Fischer wohnen und leben.