Geschichte Malta
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Vom 4. Jahrhundert vor Christus bis zum 11. Jahrhundert nach Christus unterlag Malta nacheinander der Herrschaft der Phönizier, Karthagen, Römer, Araber und schließlich der Sizilianer.
Im Jahre 870 wird die von den Arabern besetzte Insel islamisiert.
Im Jahre 1090 unterlag Malta der Herrschaft des sizilianischen Königs.
Im Jahre 1530 gibt der spanische König die Insel an den von Rhodos vertriebenen Malteserorden, dessen protestantischer Zweig heute als Johanniterorden firmiert.
Im Jahre 1565: Türkische Gegenattacke. Abertausende Malteser wurden in die Sklaverei verschleppt.
Im Jahre 1798 musste der souveräne Malteserorden kampflos französischen Revolutionstruppen weichen und die Insel fiel nach einer Zwischenstation von Bonaparte während einer Reise nach Ägypten unter die Herrschaft der Franzosen.
Im Jahre 1802 wird Malta britisches Kolonialgebiet.
In der Zeit zwischen 1939 und 1945 dient das maltesische Archipel als Basis für Alliiertenangriffe und ist im Gegenzug unter ständigem Beschuss.
Im Jahre 1961 wird das Archipel unabhängig.
Im Jahre 1964 erhält Malta die volle Unabhängigkeit von Großbritannien im Rahmen der Mitgliedschaft im Commonwealth.
Im Jahre 1974 deklariert sich Malta als Republik.
Im Jahre 1987 gewinnt die Nationalistische Partei die Wahlen.
Im Jahre 1989 wird Censu Tabone Präsident der Republik Malta.
Im Jahre 1996 kommt die Arbeiterpartei erneut an die Macht.
Im Jahre 1998 gewinnen die pro-europäischen Nationalisten die vorgezogenen Wahlen und kommen wieder an die Macht.
Im Jahre 1999 wird Guido De Marco zum Präsidenten gewählt.
Im März 2003 stimmen die Malteser zugunsten eines Beitrittes ihrer Insel zur Europäischen Union ab.
Im Jahre 2004 wird Eddie Fenech Adami Präsident von Malta.
Am 01. Mai 2004 tritt Malta dem Europa der 25 zu.
Am 01. Januar 2008 führt das maltesische Archipel den Euro als Landeswährung ein.