FèsGegerbte Tierhäute auf den Ruinen der Grabstätte der Meriniden-Sultane aus dem 14. Jahrhundert. ImageSource/ Age Fotostock
Marrakesch mit seinen Monumenten, dem berühmten von der "Koutoubia" beherrschten Platz und seinen Gärten ist von spanisch-maurischer Architektur geprägt. Fes, eine kulturelle Stadt par excellence, ist die älteste der marokkanischen Kaiserstädte und zugleich die spirituelle und religiöse Hauptstadt des Königreichs, denn zwischen ihren Stadtmauern konzentriert sich die Geschichte des Landes. Fes gehört zum UNESCO-Welterbe. Meknes ähnelt der Stadt in vielerlei Hinsicht, denn auch sie strahlt einen ungewöhnlichen Charme aus. Die marokkanische Hauptstadt Rabat steht den anderen Städten des Königreichs in nichts nach. Casablanca zieht zweifellos die wenigsten Touristen an, und dies aus gutem Grund: Die moderne, laute Großstadt bietet Touristen, die das "malerische" Marokko erkunden möchten, nur wenig Interessantes. Trotzdem wäre es ein Fehler, die Stadt bei einer Reise durch das Land außen vor zu lassen, denn der liebevoll "Casa" genannte Ort präsentiert eine andere Sichtweise auf Marokko. Kurz gesagt: Obwohl die Küstenstädte weniger gut besucht sind als das Landesinnere Marokkos, sind sie jedenfalls eine Reise wert!