Praktische Informationen Marokko

Sprache
Im Schulwesen, in der Verwaltung und in den Medien wird die klassische arabische Sprache verwendet. Die arabischen Dialekte und die Berbersprachen werden überwiegend in den Regionen von Rif, Atlas und Souss gesprochen. Die meisten Marokkaner sprechen Französisch aber auch Spanisch und Englisch.

Formalitäten
Zur Einreise nach Marokko benötigen Sie einen gültigen Reisepass. Der Import oder Export von Dirham ist gesetzlich verboten.

Religion
Die offizielle Religion in Marokko wird vom sunnitischen Islam gebildet. Die Marokkaner christlichen und jüdischen Glaubens bilden eine Minderheit.

Geld
Landeswährung Marokkos ist der Dirham (MAD), ein Dirham sind 100 Centimes. Dirham sind nur in Marokko erhältlich. Geld wechseln können Sie in Banken und zugelassenen Einrichtungen, die durch ein goldfarbenes Schild gekennzeichnet sind. Dabei erhalten Sie einen Beleg, den Sie am Ende Ihres Aufenthalts vorlegen müssen, wenn Sie Dirham wieder in Ihre Währung zurücktauschen möchten. Die Geldautomaten in den Großstädten nehmen alle internationalen Kreditkarten an. Auch in den Banken können Sie mit Kreditkarte oder Scheck Geld abheben. Sie haben im Winter Montag bis Freitag von 8.15 Uhr bis 11.30 Uhr und von 14.15 Uhr bis 16.00 Uhr, im Sommer von 8.00 Uhr bis 11.30 Uhr und von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Während des Fastenmonats Ramadan sind die Banken von 9.30 Uhr bis 14.00 Uhr geöffnet. Kreditkarten werden in großen Hotels, Restaurants, Geschäften und einigen Läden in den Souks angenommen.

Verkehrsmittel
Der PKW eignet sich ideal für Reisen in den marokkanischen Süden. Mit dem PKW haben Sie die Möglichkeit, ganz ungebunden sowie nach Lust und Laune anzuhalten, um die interessanten Landschaften und Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Die Straßenverkehrsordnung ist international ausgerichtet und auf den Straßen- und Verkehrsschildern gibt es französischsprachige Aufschriften. In Ouarzazate gibt es unzählig viele Autovermietungen, die Sie für die Vermietung eines Pkws zur Vorlage eines internationalen Führerscheines auffordern werden. Dennoch muss man hier nicht nur auf die Autofahrer, sondern auch auf die Fahrradfahrer, Motorradfahrer, Fußgänger, Karren und auch Tiere achten. Verwenden Sie unbedingt Ihre Hupe! Stellen Sie bitte sicher, dass sich Ihr PKW auch für die von Ihnen ausgewählte Reiseroute eignet. Wenn diese Reiseroute u. a. über Erdwege führt, sollten Sie einen Geländewagen auswählen. In jedem Falle ist es besser, in Marokko bereits von Anfang an einen Geländewagen zu mieten. Nachdem Sie den ordnungsgemäßen Zustand der Reifen und das Vorhandensein eines Ersatzreifens geprüft haben, können Sie direkt von der Autovermietung aus auf die Reise gehen, natürlich unter der Voraussetzung, dass Sie sich zuvor über den aktuellen Zustand der Erdwege und Straßen informiert haben. Ein letzter Rat: Tanken Sie Ihr Fahrzeug so schnell wie möglich noch mal voll. Der günstigere Autobus befördert Sie fast überall hin. Der Autobus zählt zu den am weitesten in Marokko verbreiteten öffentlichen Verkehrsmitteln. Ansonsten bieten die Inlandsfluggesellschaften Flüge zwischen Ouarzazate und den großen Ballungsräumen an und die ?großen Taxis? sind für Fahrten zu den Flughäfen, innerstädtische Fahrten und Fahrten in die Vororte zuständig. Wenn Sie die Möglichkeit dazu haben, sollten Sie den Fahrtpreis unbedingt vor dem Fahrtbeginn aushandeln. In der Stadt kann man mit den günstigen ?kleinen Taxis? fahren. Ebenso sollten Sie den Fahrpreis vor der Abfahrt vereinbaren, wenn das Taxi keinen Fahrtenzähler hat.

Gesundheit
Eine Pflichtimpfung gibt es nicht. Vermeiden Sie das Trinken von Leitungswasser und von Wasser, das an mobilen Verkaufsbuden angeboten wird. Sie sollten vorzugsweise Quellwasser trinken: Sidi Harazem, Imouzzer, Sidi Ali und Oulmès werden in Flaschen verkauft. Fragen Sie nach, bevor Sie in einem Wadi baden. Wenn Sie empfindlich sind, sollten Sie an Durchfallmedikamente denken. Schützen Sie sich auch vor Insektenstichen und Sonnenstich. Eine Pflichtimpfung gibt es nicht.

Strom
220 V in neuen Gebäuden, 110 in alten. Die Steckdosen sind die gleichen wie in Deutschland. Ein Adapter ist notwendig.

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