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Der Erztransport

 
 

Der Erztransport

Der Erztransport Die Erztransportzüge, Mauritanien Die Eisenbahnschienen,die Zouerate mit dem Hafen von Nouadhibou verbinden, dienten vor allem dem Transport von Mineralerz. Heute werden hier touristische Rundfahrten veranstaltet. © Yolaine Cuxac

Die einzige Eisenbahnstrecke Mauretaniens erstreckt sich auf einer Länge von 700 Kilometern zwischen Nouadhibou und Zouerate. Auf dieser Strecke verkehren Erztransportzüge, die ihre Ladung von den Tagebauminen in Zouerate bis zum Hafen von Nouadhibou befördern. Die nationale Gesellschaft der Minenindustrie (SNIM) verwaltet den Abbau und den Transport des Erzes. Diese Züge können sich aus bis zu 210 Waggons zusammensetzen und eine Länge von 2,5 Kilometern erreichen. Der erste Erztransportzug fuhr im April 1963 ab. Derzeit befördern sechs Züge täglich jeweils 22 000 Tonnen über die Eisenbahnschienen zu ihrem Zielort. Diese Züge verfügen ebenso über einen Fahrgastwaggon, dennoch kommt es häufig vor, dass sich die Reisegäste direkt auf die Ladung in den nicht abgedeckten Waggons setzen.

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