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Moldau

Die zwischen der Ukraine und Rumänien liegende Republik Moldau kann auf eine stürmische geschichtliche Vergangenheit zurückblicken, die auf zwischen zwei Minderheiten herrschende Differenzen zurückgeführt werden kann: nämlich den gagauzischen und den russophonen Minderheiten. Die seit 1991 unabhängige Republik Moldau nutzt den Fremdenverkehr nur in einem geringen Maße. Trotz der Bombardierungen während dem Zweiten Weltkrieg weisen Chisinau, die Hauptstadt von Moldau, wie auch das gesamte Land weiterhin schöne Monumente auf. Unweit von Chisinau verfügt die Kellerei Cricova zudem über 60 km lange unterirdische Stollen, die u. a. zur den unterirdischen Straßen, die nach Weinen benannt werden, die in ihnen gelagert werden, wie zum Beispiel der Pinot - Straße oder auch der Cabernet - Straße, führen. Weinliebhaber wird ein Besuch dieser moldawischen Weinkellereien auf Reisen in die Republik Moldau ganz sicher begeistern.

Tipps der Redaktion

Das Land kann keine besondere touristischen Sehenswürdigkeiten vorweisen. Dennoch können Sie das vielfältige Angebot der moldawischen Weine genießen und sollten Sie bei Ihrer Moldau - Reise unbedingt die interessanten Weinkellereien besichtigen.

Pluspunkte

  • +Ein sehr schönes Weinanbaugebiet.
  • +Die frankophilien Moldauer werden Ihnen Ihren Reiseaufenthalt sicherlich erleichtern können.

Minuspunkte

  • -Die innenpolitische Lage ist gespannt.
  • -Es gibt nur wenige touristische Sehenswürdigkeiten und Anziehungspunkte.

Traditionen

Anlässlich des Neujahrstages werden bei den Moldauern mehrere Traditionen gleichzeitig geehrt. Zum Beispiel versammeln sich die Kinder nach Einbruch der Dämmerung und gehen gemeinsam von Haus zu Haus. Sie führen einen ?Plugusor?, einen kleinen Holzpflug, mit sich. Sie tragen Gedichte vor, in denen die Arbeit der Landwirte gelobt wird. Hierfür bekommen sie viele Süßigkeiten und manchmal sogar ein bisschen Geld geschenkt.
Im Süden des Landes feiern die Einwohner das Fest ?Sorcova?, bei dem Obstbaumäste mit Bändern und künstlichen Blumen als Neujahrsschmuckstäbe geschmückt werden. Die ?Sorcova? sind Symbol für das Leben, die Jugend und das Glück. Man klopft sich gegenseitig ganz leicht mit den ?Sorcova? an, wenn man davon ausgeht, dass sein Gegenüber sich bester Gesundheit erfreut.

Küche

Die moldawische Küche ist eine Landesküche, die keine besonderen kulinarischen Spezialitäten aufweist. Die moldawischen Weine, die für die Moldau auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist, verleihen der lokalen Gastronomie dennoch eine besondere Note. Die rumänische Mamaliga (eine rumänische und moldawische Polenta, ein als Beilage servierter salziger Maismehlbrei) zählt zu den beliebten Nationalgerichten Moldaus. Diese mit Quark servierte Speise ist eine beliebte Beilage für verschiedenste Speisen und Fleischgerichte. Zu den Spezialitäten des Landes zählt u. a. paniertes Schweinefleisch mit einer scharfen Soße und mit einem Spiegelei überdeckt. Ebenso werden türkische Kebabs und Baklavas als Nachspeise angeboten. Im ganzen Land werden geschmacklich überraschend angenehmer Rotwein, Weißwein und Schaumwein produziert. Bestimmte, ?französisch? schmeckende Weine wurden von den russischen Zaren sehr geschätzt.

Souvenirs und Handwerk

In Moldau gibt es Perserteppichen ähnliche Teppiche, die als Wandbehang oder als Teppichbrücken verwendet werden können. Ebenso werden Keramikgegenstände und Musikinstrumente, wie zum Beispiel die äußerst beliebte Panflöte, angeboten. Und selbstverständlich können auch der lokale Weißwein, Rotwein, gealterte Weine und Cognac erworben werden. Die moldawischen Geschäfte sind unter der Woche von 08.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet.