Mongolische Nomaden In der Mongolei züchten die Nomadenvölker fünf verschiedene Tierarten: Ziegen, Großvieh (u.a. Yaks), Schafe, Kamele und Pferde. © Nomade
Die Jurte, die Unterkunft der Nomaden, ist ein Bestandteil der mongolischen Landschaft. Selbst in Ulan-Bator leben noch über 200 000 Menschen in ihren Zelten. Die pastorale Tradition stellt die Welt von Frauen und Männern gegenüber, und die Frau hält sich meistens im Inneren des Ger (der Jurte) auf. Die Abstände zum Weiterziehen variieren je nach Region: Wenn das Viehfutter nicht zu weit vom Winterlager entfernt ist, wie in der Steppe, bewegt sich die Familie nur im Umkreis von etwa hundert Kilometern. Aber in der Wüste und der Taiga ziehen die Karawanen mehr als 1 000 km weit und haben oft über eine Tonne Gepäck dabei.