Die FaunaHier trifft man auf sehr viele Affen. Fotosearch / Age Fotostock
Die Hälfte des Landes ist von ausgedehnten Waldflächen bedeckt. Jede Region zeichnet sich durch ihre eigene Flora und Fauna aus. Im tropischen Urwald im Norden leben Affen, fliegende Eichhörnchen und tausende Vogelarten, wobei sich unzählige Anbauflächen mit Sesam- und Tabakpflanzen sowie grünem Tee bis zum Horizont erstrecken. Das Zentrum des Landes ist zu trocken für Viehzucht und Landwirtschaft, hier kann man jedoch zahlreiche Tempel besichtigen. Als Marco Polo im 13. Jahrhundert nach Burma reiste, erzählte er von den "ausgedehnten Urwäldern, in denen unzählige Elefanten, Einhörner und andere wilde Tiere leben". Es ist zwar äußerst unwahrscheinlich, dass man hier einem Einhorn begegnet, allerdings leben heute in Burma etwa 251 Säugetierarten, 687 verschiedene Vogel-, 203 Reptilien- und 70 Amphibienarten. Diese Angaben umfassen ebenfalls 32 bedrohte Arten, u.a. Tiger, zwei Nashornarten und den Roten Panda.