Mandalay Als letzte Hauptstadt des unabhängigen Königreichs Birma ist Mandalay das kulturelle und religiöse Zentrum des Buddhismus und besitzt zahlreiche Klöster und 700 Pagoden. © Ingo Jezierski / age fotostock
Mandalay, die zweitgrößte Stadt des Landes, liegt 650 km nördlich von Rangun. Man kann sie über den Wasserweg erreichen. Seit einigen Jahren gibt es auch zahlreiche Kreuzfahrtschiffe, die den Zugang über den Irrawaddy anbieten. Als letzte Hauptstadt des unabhängigen Königreichs Birma ist Mandalay das kulturelle und religiöse Zentrum des Buddhismus und besitzt zahlreiche Klöster und 700 Pagoden. Zu den Denkmälern, die man nicht verpassen sollte, gehört die Pagode Mahamuni, die nach einem Brand Ende des 19. Jahrhunderts wieder aufgebaut wurde und die meist verehrte der Stadt ist. Gold und lebhafte Farben sieht man neben bewundernswerten Khmer-Skulpturen aus Bronze. Sehenswert sind auch die Pagoden Kuthodaw und Kyauktawgyi, die Seite an Seite liegen. Die erste besitzt wunderbare Eingangstüren, die zweite einen enormen Buddha aus Marmor. Das Kloster Shwemawdaw, in dem Bonzen (buddhistische Mönche) leben, verfügt über eine bewundernswerte Architektur, die durch den Königspalast inspiriert wurde. Es besitzt zehn geschnitzte und vergoldete Flachreliefs, welche die zehn letzten Leben Buddhas darstellen. Nutzen Sie den Aufenthalt in Mandalay, um die antiken Hauptstädte zu besichtigen: Amarapura, die ?unsterbliche Stadt?, Sagaing, Mingun und Ava.