Geschichte Nepal
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Geburt des Buddhas in Lumbini um 550 vor JC.
299 vor JC: Gründung von Patan.
2. Jahrhundert: Beginn der Herrschaft der Licchavi, die bis 8. Jahrhundert anhält. Spektakuläre Entwicklung von Kunst und Kultur.
8. Jahrhundert: die Dynastie der Thakuri übernimmt die Macht für zwei Jahrhunderte.
Um 1200: Beginn der Dynastie der Malla.
14. Jahrhundert dringen die Moslems in das Tal von Katmandu ein. Der König Jayashiti Malla gründet das Kastensystem.
15. Jahrhundert: Herrschaft von Yaksha Malla von 1428 bis 1480. Bei seinem Tod wird das Königreich zwischen seinen vier Kindern aufgeteilt.
16. Jahrhundert: Unruhen und Spaltungen.
17. Jahrhundert: König Pratap Malla lässt Monumenten im Tal errichten.
1768: der Chef von Gorkha, Prithvi Narayan, vereint Nepal.
1792: die Gurkha-Soldaten beginnen die Eroberung Tibets; die Chinesen starten einen Gegenangriff und bedrohen Katmandu. Der König von Nepal verlangt einen Waffenstillstand und unterzeichnet einen Friedensvertrag mit China, das die Zahlung eines Tributs bis zum Jahre 1911 fordert.
1813-1815: Krieg gegen die Engländer, die in Katmandu ankommen. Der nepalesische König muss den Friedensvertrag unterzeichnen.
1846: Beginn der Dynastie der Rana, die über mehr als ein Jahrhundert herrschen werden.
1924: Chandra Samsher schafft das Sklaventum ab und versucht, Reformen einzuführen.
1934: die Monumente des Tales werden durch ein gewaltiges Erdbeben beschädigt.
1947: König Tribhuvana Bir Bikram widersetzt sich den konservativen Politik der Rana. Im November 1950 geht er nach Indien ins Exil, wo er von Nehru empfangen wird, und wird dort der Führer der nepalesischen nationalistischen Streitkräfte. Beginn des Bürgerkrieges.
Im Februar 1951 werden die Rana abgesetzt, und der König nimmt die Macht wieder an sich. Er schafft eine verfassungsmäßige Monarchie und versucht, demokratische Freiheiten einzuführen.
1955: Tod des Königs Tribhuvana. Sein Sohn Mahendra Bir Bikram schafft die Verfassung Nepals (System der Panchayat ohne Parteien).
1972: Tod des Königs Mahendra. Sein Sohn Birendra Bir Bikram Schah Dev, tritt seine Nachfolge an. Er wird am 24. Februar 1975 mit viel Prunk gekrönt und erklärt Nepal zur ?Friedenszone?.
Im März 1989 ist Nepal Opfer einer von Indien angeordnete Handelsblockade.
Im April 1990 unterdrückt die Armee mit Gewalt eine Volksdemonstration in Katmandu, das die Rückkehr zur Demokratie forderte.
Im November 1990 wird das System der Panchayat abgeschafft und eine neuen Verfassung geschaffen.
1991: Sieg der Kongress-Partei (des sozialdemokratischen Typs), die im Parlament die Mehrheit erhält. Sein Führer, Girija Prasad Koirala, wird zum Premierminister ernannt.
Im November 1994 verzeichnet man den Sieg der kommunistischen Partei bei den gesetzgebenden Wahlen. Ihr Führer wird Premierminister. Aber die Regierung muss knapp ein Jahr später aufgeben. Periode politischer Instabilität.
1998 wird Koirala erneut Premierminister.
Im Mai 1999 gewinnt die Kongress-Partei die gesetzgebenden Wahlen.
Juni 2001: Prinz Gyanendra wird König von Nepal nach dem Tod seines Bruders, König Birendra wird im Alter von 55 Jahren von seinem Sohn Dipendra, dem Erbe der Krone, ermordet, der daraufhin Selbstmord begeht.