Die Hermesvilla Dieses Landhaus im Lainzer Tiergarten am Wiener Stadtrand ließ Kaiser Franz Joseph 1881 für seine Frau Elisabeth errichten. © Office de Tourisme de Vienne
Mitten im Lainzer Tiergarten am Stadtrand von Wien, stellt das 1881 von Franz-Joseph für seine Gattin Elisabeth gebaute Landhaus ein Mittelmaß zwischen großer Villa und kleinem Schloß dar. Sein Name, ?Hermes? (Gott des Handels), soll von der Kaiserin ?Sissi? in Erinnerung an ihre Reisen nach Griechenland gewählt worden sein. Im Obergeschoss kann man die Privatgemächer besichtigen, in denen vor allem Geschirr aus Korfu und exotisches Mobiliar ausgestellt sind. Die Wände des Kaiserzimmers sind von einer Freske bedeckt, die Shakespeares ?Ein Sommernachtstraum? darstellt. Die Appartements von Gisela (Tochter der Kaiserin) im Erdgeschoss sind in ein Restaurant umgewandelt worden. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude zur Pflege der Invaliden benutzt, bevor sie von den Russen besetzt wurden. In den 70er Jahren wurde die Villa von der wiener Stadtverwaltung in extremis vor der Zerstörung bewahrt und gehört heute der Stadt. Das WienMuseum Karlsplatz organisiert hier Sonderausstellungen der Malerei.
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