Ein Jagdschloss im Barockstil Schönbrunn wurde im 17. Jahrhundert errichtet und ist Teil des Weltkulturerbes der UNESCO. © Carlos Rodrigues / Easyvoyage
Schönbrunn gehört zum Unesco-Weltkulturerbe, bedeutet ?Schöner Brunnen? und ist ein Jagdschloss im Barockstil, das im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Es ist eine der Hauptattraktionen Wiens. Das ehemalige Jagdgebiet von 2 Quadratkilometern ist heute ein Park und grenzt an ein 26 km² großes Naturschutzgebiet. Ein Jahrhundert später wurde es zur Sommerresidenz gemacht und wurde zu dem Schloß, das die Welt kennt, mit seiner ?kaisergelben? Fassade. Die 40 Säale zeugen vom Prunk der Vergangenheit, wie das Chinesische Kabinett mit einem Ebenholzparkett, der Porzellansalon (in Wirklichkeit aus bemaltem Holz, außer dem Kerzenhalter und dem Leuchter), die Verzierungen aus Rosenholz aus Südamerika, und nicht zu vergessen die große Galerie, die 45 Meter lang und 12 Meter breit ist und von über tausend Kerzen beleuchtet wurde. Bis vor kurzem fanden hier noch die berühmten wiener Bälle statt, aber sie wurden eingestellt, um die alten Deckengemälde nicht zu beschädigen. Im ?Adjuvantenzimmer?, das 2004 rekonstruiert wurde, sind traditionelle ungarische Trachten mit Mützen mit grauen Federn und roten Westen ausgestellt, als Erinnerung an den privilegierten Status dieses Landes in der Kaiserzeit.
Im Ostflügel des Gebäudes, werden die Kinder in einem interaktiven Museum über Rollenspiele in den Alltag der damaligen Zeit versetzt. Im ehemaligen Fuhrpark vervollständigt das Kutschenmuseum den Besuch, in dem 90 kaiserliche Gefährte ausgestellt sind. Verpassen Sie nicht die ?Milanesische Kutsche? von der Krönung Franz-Josephs und Elisabeths sowie den Leichenwagen von ?Sissi?, der bei ihrem Begräbnis von acht schwarzen Pferden gezogen wurde. Man findet auch Kutschen für Kinder, Schlitten und, im Obergeschoss, Skizzen von Wagen und Gemälde von den Pferden der Kaiserin.
In der Verlängerung des Prinzengartens im französischen Stil, kann der Besucher zwei Labyrinthe erkunden (das Klassische und das Neue) sowie den zoologischen Garten, einen der ältesten Aklimatisierungsgärten der Welt, in dem man über 300 Arten findet. Wenn Sie fit sind, können Sie die Treppe oder den gewundenen Weg zum Hügel mit der Gloriette, einem dreifachen Triumphbogen, hinaufsteigen. Der zwanzigminütige Fußmarsch wird von einer tollen Aussicht auf den Ort und die Stadt belohnt. Im Pavillon, der nun ein Restaurant ist, findet man prächtige Dekorationen zum Thema Jagd.
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