Geschichte Pakistan
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14. August 1947: Gründung der islamischen Republik Pakistan unter dem Präsidenten Ali Jinnah. Das Land wird in zwei Regionen unterteilt: Ost- und Westpakistan. In einem Klima aus Gewalt und Massakern fliehen etwa 6 Mio. Hindus und Sikhs von Pakistan nach Indien, 8 Mio. Muslime fliehen in die entgegengesetzte Richtung. Zur gleichen Zeit beginnt der Krieg um Kaschmir.
1949: Der Krieg wird beendet und Kaschmir geteilt: Asad-Kaschmir und die Regionen im Norden gehören fortan zu Pakistan, Jammu und Kaschmir fallen an Indien.
1958: General Ayyub Khan kommt an die Macht. Er regiert das Land zehn Jahre lang mit eiserner Hand.
1965: Der zweite indisch-pakistanische Konflikt um Kaschmir entbrennt.
1971: Ostpakistan wird mit Unterstützung von Indien zum unabhängigen Land Bangladesch.
1972: Zulfikar Ali Bhutto kommt an die Macht und versucht, das Land neu zu organisieren. Seine Reformen schaffen ihm aber viele Feinde bei Großgrundbesitzern und Religionsvertretern.
1977: Ali Bhutto wird durch einen militärischen Staatsstreich entmachtet und 1979 gehenkt. General Zia ul-Haq wird Präsident und ruft die Scharia aus.
1980: Durch die sowjetische Invasion in Afghanistan kommen zahlreiche afghanische Flüchtlinge ins Land. Die Vereinigten Staaten bieten militärische und wirtschaftliche Unterstützung an.
1988: Die Partei von Benazir Bhutto, der Tochter von Ali Bhutto, gewinnt die Wahlen, Bhutto wird Regierungschefin.
1990: Benazir Bhutto wird der Korruption angeklagt und von Präsident Ghulam Ishaq Khan des Amtes erhoben. An ihre Stelle tritt Nawaz Sharif.
1993: Nawaz Sharif wird abgesetzt und Benazir Bhutto kommt erneut an die Macht.
1997: Die Partei von Nawaz Sharif gewinnt die Wahlen.
1998: Pakistan führt, genau wie zuvor Indien, eine Reihe von Atomtests durch.
Oktober 1999: Nawaz Charif wird von General und Armeechef Pervez Musharraf entmachtet, der den Notstand ausruft.
Juni 2001: Pervez Musharraf wird Präsident.