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Papua-Neuguinea

Papua-Neuguinea, das verlorene, wilde und faszinierende Land der Papu, ist eines der abgelegensten und unzugänglichsten Gebiete der Welt, einer der letzten Orte unseres Planeten, an dem es noch unerforschte Gebiete gibt. Eine Gegend für Abenteurer auf der Suche nach der ultimativen Flucht aus dem Alltag: Das Land mit seinen über 600 tropischen Inseln und der herrlichen Unterwasserwelt ist zu drei Vierteln mit Primär- oder Sekundärwald bewachsen. Der Kontakt auf Reisen nach Papua-Neuguinea und ein Besuch von Port Moresby mit den "primitivsten" Völkern des Planeten ist eine einzigartige Erfahrung. Die Stammeskultur der verschiedenen Ethnien ist sowohl hinsichtlich der Körperbemalungen als auch in Bezug auf die hergestellten Objekte (Waffen, Masken, Statuen) faszinierend.

Tipps der Redaktion

Reisen Sie nicht ohne eine gute Wanderausrüstung sowie eine komplette Campingausstattung, inklusive Moskitonetzen und wasserdichten Planen. Außerhalb der Städte, wo Hotels und Restaurants sehr teuer sind, findet man so gut wie immer eine Unterkunft bei einer Familie, in einer Dorfschule oder einer Polizeistation. Das ist immer noch sicherer, als sein Zelt irgendwo in der Wildnis aufzuschlagen. Auch wenn Gastfreundschaft in den Dörfern die Regel ist, sollten Sie immer etwas Geld für Unterkunft und Verpflegung geben. Trekking-Touren in den Highlands oder eine Kanufahrt auf dem Sepik können Sie selbst organisieren, indem Sie vor Ort einen Guide engagieren (die Preise liegen in der Regel bei 20 Kina pro Tag für den Führer und 10 Kina für den Träger). Sowohl in Deutschland als auch vor Ort ist es jedoch am einfachsten und am sichersten, wenn Sie sich an eine spezialisierten Anbieter wenden. Diese haben in der Regel eine große Auswahl an sportlichen Aktivitäten und Wanderungen im Angebot.

Pluspunkte

  • +Fremdheit und Exotik erleben Sie hier inmitten einer ursprünglichen Natur, in der die mitunter ?primitivsten? Völker der Welt beheimatet sind.
  • +Die tropischen Inseln und die Unterwasserwelt sind von paradiesischer Schönheit.
  • +Die unterschiedlichen Stammeskulturen sind sowohl hinsichtlich der Körperbemalungen als auch in Bezug auf die hergestellten Objekte (Waffen, Masken, Statuen) faszinierend.
  • +Das Land bietet einen willkommenen Hauch von Abenteuer, z.B. bei einer Wanderung abseits der ausgetretenen Pfade. Papua-Neuguinea ist eine der letzten Regionen der Welt, in der es noch unerforschte Gebiete gibt.

Minuspunkte

  • -Die Preise für Flugtickets, organisierte Rundreisen und touristische Dienstleistungen sind extrem hoch.
  • -Die hohen Kriminalitätsraten und ein Klima der Unsicherheit.

Traditionen

Außerhalb der großen Städte lebt der Großteil der Bevölkerung in kleinen, isolierten Dörfern als Selbstversorger von Ackerbau, Viehzucht und Jagd. Die traditionelle Bevölkerung von Papua verwendet kein Metall, alle Gegenstände bestehen aus Holz, Knochen, Stein oder Ton. Extensive Land- und Viehwirtschaft sind, abgesehen von kleinen Schweinezuchten, auf der wenig fruchtbaren Erde und den steilen Hängen praktisch unmöglich. Die Stämme praktizieren noch häufig Tauschhandel (lange Zeit dienten Muscheln als Zahlungsmittel) und wenngleich immer mehr Stämme sesshaft werden, ist das Nomadentum nach wie vor weit verbreitet. Die sozialen Strukturen basieren auf kleinen Clan- und Familieneinheiten, in denen das Gemeindeleben auf Güterteilung und der Solidarität der Wantoks - Mitgliedern des gleichen Clans oder des gleichen Dorfs - basiert. Die Autorität liegt bei den Dorfältesten oder dem sog. ?großen Mann?, dem diese Ehre durch Tapferkeit und Großzügigkeit zuteil wurde. Je mehr Reichtümer ein Mensch verteilt hat, desto mächtiger ist er, da er sich auf diese Weise ein Netz aus Verbündeten und Verpflichteten aufbaut. Im Hochgebirge waren Krieg und Kannibalismus zwischen feindlichen Stämmen lange an der Tagesordnung, was wiederum eine unendliche Reihe von weiteren Überfällen und Vergeltungsmaßnahmen auslöste. Auch wenn es manchmal zu sporadischen Stammeskriegen kommt, handelt es sich eher um ritualisierte Kämpfe, bei denen es nur wenige Tote gibt. Mit ein wenig Glück können Sie an einer traditionellen ?Sing Sing?-Feier teilnehmen, bei der sich die Dorfbewohner mit kunstvollen Geschmeiden und Körperbemalungen schmücken.

Küche

Abgesehen von leckeren Fischgerichten, Langusten und Krustentieren, die es auf den Inseln und an der Küste gibt, hat die Küche Papua-Neuguineas nichts Außergewöhnliches zu bieten. Die Grundnahrungsmittel sind Kaukau (Süßkartoffeln), Bananen, Taro und Saksak, eine weißliche Paste aus Extrakten der Sagopalme. In den Städten, insbesondere im Osten und im Westen, werden die Speisen zumeist mit Kokosnuss und pikant gewürzten Soßen zubereitet. Insgesamt wird wenig Fleisch konsumiert, man findet lediglich Importfleisch vom Schwein, Hähnchen und Hammel aus Neuseeland sowie Rindfleischbällchen mit Reis und Nudeln. Auf den Märkten werden dafür zahlreiche exotische Früchte angeboten.

Souvenirs und Handwerk

Souvenirs: insbesondere Kunsthandwerk aus den verschiedenen Stammeskulturen. Im gesamten Sepiktal und im Hochland finden Sie schöne Keramik-, Korbwaren und Waffen (Pfeil und Bogen, Harpunen, Lanzen, Äxte, verzierte Schilde), Musikinstrumente und Masken. Auch auf den Trobriand-Inseln und auf Neuirland werden sehr schöne kunsthandwerkliche Souvenirs angeboten. Die wirklich schönen Stücke sind meist sehr teuer. Statt zahlreiche Souvenirs von geringer Qualität zu erstehen, sollten Sie sich daher eher für ein schönes Einzelstück entscheiden. Einige antike Stücke dürfen u.U. gar nicht ausgeführt werden. Fragen Sie vor dem Kauf lieber nach. Gehandelt wird kaum. Die Geschäfte haben von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr und am Samstag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet.