Die Highlands In den Highlands kann man auch heute noch alte, aus ähnlichen Häusern bestehende Ortschaften entdecken. Zudem weisen die typischen Wohnstätten einen traditionellen Baustil auf - die Touristen werden begeistert sein! © D.R.
Die Highlands, der am dichtesten bevölkerte und fruchtbarste Teil des Landes, sind in fünf Provinzen unterteilt: Ostprovinz (um Goroka), Simbu (um Kundiawa), Enga (um Wabag), Westprovinz (um Mont Hagen) und Südprovinz (um Mendi). Die meisten Dörfer in den Highlands wurden erst ab den 30er Jahren entdeckt, daher sind viele Stammestraditionen nach wie vor erhalten. Die beste Reisezeit sind die Monate August und September, zur Zeit der großen Festivals von Mont Hagen und Goroka. Die Hauptroute zum Besuch der Highlands führt von Lae über den Kassim-Pass nach Kainantu. Von dort schlängelt sie sich weiter durch die Berge bis Goroka, folgt dann dem Wahgital und führt schließlich hoch auf den Mont Hagen. Von dort aus geht es weiter nach Mendi, ins Poromatal, nach Tari und nach Koroba. In Kainantu ist das Kulturzentrum der östlichen Highlands sehenswert, wo man auch hochwertige kunsthandwerkliche Souvenirs kaufen kann. In der Nähe von Goroka sollten Sie auf keinen Fall das Dorf Asaro und seine berühmten ?Schlammmänner? verpassen - ein Schauspiel, das aber inzwischen nur noch für Touristen aufgeführt wird. Kundiawa in der Provinz Simbu ist ein idealer Ausgangspunkt für Raftingtouren auf dem Wahgi und in die von der Natur geschaffenen Berghöhlen. Empfohlen werden insbesondere Wanderungen in der südlichen Region der Highlands um Mendi und Tari, wo man die Dörfer der Huli und Duna besuchen kann, die für ihren Körperschmuck und ihre kunstvollen Bemalungen bekannt sind. Außerdem sind die üppigen Landschaften rund um den See Kutubu sehr schön.