Geschichte Papua-Neuguinea
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16. Jahrhundert: Entdeckung Neuguineas durch die Portugiesen.
1828: Die Holländer, die bereits seit langem auf der Insel angesiedelt sind, übernehmen die Kontrolle des westlichen Teils (heute das indonesische Irian Jaya).
Mitte des 19. Jahrhunderts: Die Briten siedeln sich im Osten an.
1884: Als Reaktion auf die Kolonialbestrebungen Englands übernehmen die Deutschen den Nordosten und einige Inseln des Archipels und kontrollieren diese bis 1914.
1906: Australien verwaltet den Südosten.
1921: Nach dem Krieg wird die ehemalige deutsche Zone unter australisches Mandat gestellt.
1930-1935: Die Europäer führen mehrere Expeditionen ins Innere des Hochlands durch und entdecken bis dahin unbekannte Stämme.
1942-1945: Die Japaner besetzen mehrere Inseln des Archipels.
1963: Die Holländer übergeben Irian Jaya an Indonesien, Beginn der Kolonisierung durch Indonesien.
1975: Nach zwei Jahren Autonomie wird der Ostteil der Insel unabhängig. Diese wird nunmehr als Papua-Neuguinea bezeichnet und in den britischen Commonwealth aufgenommen.
1989: Beginn der Unruhen auf der Insel Bougainville, die ihre Unabhängigkeit erklärt. Papua verhängt eine Blockade und sendet Truppen zum Schutz der Kupferminen, dem Hauptrohstoff der Insel.
1998: Die Unterzeichnung eines Waffenstillstands ermöglicht die schrittweise Rückkehr zum Frieden.
Juli 1998: Ein Tsunami verwüstet die Nordküste und tötet über 2 000 Menschen.