Geschichte Polen
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960-1386: Piast-Dynastie, die Polen konvertieren zum Christentum.
1386-1572: Zweite Jagellon-Dynastie, gleichzeitig Blütezeit des Reichtums, der Macht und des kulturellen Einflusses. Vereinigung Polens mit Litauen.
1764: Russische Truppen fallen in Polen ein, Beginn einer langen Kriegsperiode, die mit der Unterwerfung Polens endet.
1772: Erste Teilung Polens und Verlust von etwa einem Viertel des Staatsgebiets an Russland, Österreich und Preußen.
1793-1797: Zweite und dritte Teilung Polens zwischen Russland, Österreich und Preußen ? der polnische Staat verschwindet von der Landkarte Europas. Die Unterwerfung dauert 125 Jahre.
1918: Polen wird zur unabhängigen Republik erklärt.
1920: Nach einem Krieg gegen die Sowjetunion erhält Polen seine historischen Staatsgebiete Weißrussland und Ukraine zurück.
1939: Deutschland fällt in Polen ein.
1941: Besetzung des Landes durch die deutsche Armee und Auslöschung der polnischen Bevölkerung, insbesondere der Juden, von denen die meisten in den Konzentrationslagern umkommen.
1947: Entstehung des kommunistischen Staates und totale Unterwerfung durch die Sowjetunion.
1968: Studentendemonstrationen für Redefreiheit, die mit der Unterdrückung eines Teils der Regierung und der Teilnahme an der Invasion der Tschechoslowakei enden.
1978: Der Erzbischof von Krakau, Kardinal Karol Wojtyla wird unter dem Namen Johannes-Paul II. zum Papst gewählt.
1980: Das Land wird durch Streiks in Danzig und anderen Ostseehäfen lahm gelegt. Entstehung der ?Solidarnoschbewegung?.
1989: Sieg der ?Solidarnosch? mit Lech Walesa.
1999: Aufnahme Polens in die NATO.
2000: Aleksander Kwasniewski wird erneut zum Präsidenten gewählt.
Seit 2001 ist Leszek Miller Premierminister.
Juni 2003: Die Polen stimmen per Referendum für die Aufnahme des Landes in die Europäische Union.
Am 1. Mai 2004 tritt Polen dem ?Europa der 25? bei.