In Rio de Janeiro tauchen wieder vermehrt Fälle des Dengue-Fiebers auf. Dieses Jahr wurden mehr als 50 000 Fälle der Viruskrankheit, die von einer Mücke übertragen wird, diagnostiziert.
Die zuständigen Behörden Rio de Janeiros sind in Alarmbereitschaft. Seit dem Auftauchen der Epidemie gab es keine so großen Ausmaße wie zurzeit. Die Anzahl der Fälle pro Monat stieg von 300 auf 100 000 Einwohner pro Monat. Schon im Februar sprach der Gesundheitsminister Rios von "der schlimmsten Dengueepidemie der Geschichte". Von den circa 64 400 Betroffenen in diesem Jahr in Rio starben 13 Menschen. Zwölf davon waren Bewohner von Rio Stadt.
Das Virus wird durch einen Mückenstich übertragen und ist in tropischen sowie subtropischen Gebieten verbreitet. Es können grippeähnliche Symptome, aber auch innere Blutungen auftreten. Im schlimmsten Fall führt die Krankheit zum Tode. Bislang gibt es noch keine Impfung oder antivirale Behandlung.
Quelle: quotidiendutourisme.com
Die Redaktion.
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