Seit Anfang des Jahres 2012 sind Reisen mit dem Hund, der Katze oder einem Frettchen innerhalb der EU mit weniger bürokratischem Aufwand verbunden. Ab sofort werden die langen Wartezeiten für die Einreise wegfallen.
Für Reisen nach Großbritannien, Irland, Malta und Schweden reicht seit Januar eine Tollwutimpfung, die mindestens 21 Tage zurückliegt aus.
Den blauen EU-Heimtierpass müssen Hunde- und Katzenbesitzer aber nach wie vor mitführen. Der Pass, der vom Tierarzt ausgestellt wird, muss dem Hund eindeutig zugeordnet werden. Dies war bisher durch eine Tätowierung möglich. Seit Jahresbeginn muss die Erstkennzeichnung allerdings per Mikrochip erfolgen.
Einigkeit herrscht jedoch nicht in allen Bereichen. Für Reisen nach Finnland und Malta benötigen Sie beispielsweise einen Nachweis über eine Bandwurmbehandlung. Großbritannien und Irland haben darüber noch keine Entscheidung getroffen. Deshalb sollten Sie sich vor einer Reise unbedingt über die geltenden landesspezifischen Bestimmungen informieren. Dies gilt vor allem auch für einen geplanten Aufenthalt außerhalb der EU.
Auf der Homepage des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finden Sie weiterführende Informationen.
Quelle: Der Westen
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