Der Flughafenbetreiber Fraport möchte laute Flugzeuge, die ab Januar am Frankfurter Flughafen starten, stärker zur Kasse bitten. Damit sollen leise Maschinen profitabler werden, doch SPD und Grüne äußern sich skeptisch zum Antrag.
Bereits heute müssen lärmende Flugzeuge höhere Gebühren zahlen als leise. Setzt sich Fraport durch, kommt es zu einer Steigerung der Lärmentgelte von 50 auf 57 Millionen Euro. Ein Jumbo-Jet vom Typ Boeing 747-400 zahlt dann beispielsweise an Stelle von 700, 1940 Euro Lärmentgelt für einen durchschnittlichen Stopp mit Start und Landung.
Mit dem Antrag will Fraport die "Allianz für Lärmschutz" umsetzen, die seit Februar 2012 mit der Lufthansa und der Fluglinien-Vereinigung Barig vereinbart ist.
Zwar halten es die Vorsitzenden von SPD und Grünen, Thorsten Schäfer-Gümbel und Tarek Al-Wazir für richtig, laute Flugzeuge stärker zur Kasse zu bitten, sie fordern jedoch eine generell höhere Lärmentgelt-Zahlung. Zudem kritisieren sie, dass die Maßnahmen zur Vermeidung von Fluglärm zu schleppend vorangehen.
Quelle: Frankfurter Rundschau
Die Redaktion.
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