Der Deutsche Reiseverband DRV rechnet mit der Einführung des neuen Sepa-Lastschriftverfahrens am 9. Juli 2012 mit erhöhten Betrugsfällen.
Durch die Verlängerung der Widerspruchsfrist von sechs auf acht Wochen und die Regel, dass für eine Lastschrift die Abbuchung bei der Bank des Kunden fünf Tage vorher avisiert werden muss, kann der Lastschriftbetrug bis zu fünf Tage später auffallen als bisher. "Betrüger können dann ungehindert verreisen und das Reiseunternehmen bleibt auf den Kosten sitzen", fürchtet DRV-Vorsitzender Alexander Heil. Zudem bemängelt er den hohen bürokratischen Aufwand und die erschwerten technischen Regularien bei der rechtmäßigen Durchführung des Online-Geschäfts.
Sollte das Sepa-Verfahren sich nicht verbessern, fordert der DRV im Interesse der Tourismusbranche das bisherige Lastschriftverfahren bis 2014 hinaus beizubehalten. Änderungen waren notwendig, um den europäischen Zahlungsraum zu vereinheitlichen.
Quelle: touristik-aktuell
Die Redaktion.
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