Kunst und Kultur in Tel Aviv für 217 Euro erleben Alle Angebote vergleichen
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Israel, der Staat in Vorderasien, der seine Besucher mit weitreichender Geschichte, koscherem Essen, alten Städten und dem Toten Meer lockt, wird bei Touristen immer beliebter. Das liegt auch an den freundlichen Menschen und den exklusiven Hotels, die wie Pilze aus dem Boden schießen. Unter diese mischen sich auch immer mehr Öko-Resorts, die besondere Schwerpunkte setzen.
Ziegen melken, Käse herstellen und dann umsonst wohnen
Etwas ganz besonderes ist das Konzept der "Goats with the Wind"- Farm. Dieses Etablissement befindet sich inmitten wunderschöner, grüner Graslandschaft zwischen den Städten Hararit und Yodfat. Unter den Gästen sind regelmäßig Shaolin- sowie Christliche Mönche, Olympioniken und auch Mik Jagger soll hier schon auf der Suche nach mehr spiritueller Weisheit gewesen sein. Der Clou an dem Hotel: Der Gast hilft beim Ziegenmelken, der Käseproduktion, im Garten und bei anderen Arbeiten und erhält dann kostenlos ein Zimmer und Verpflegung. Dabei ist der Dauer des Aufenthalts keine Grenze gesetzt. Die meisten Besucher bleiben ein paar Tage, allerdings verlängern manche ihren Aufenthalt bis zu drei Monaten. Hier können Sie sich das Video zu dem einmaligen Erlebnis angucken.
Wer es urbaner mag, kann auch in das Sharon Hotel bei Herzliya reisen. Das Resort liegt direkt am Mittelmeer und bietet luxuriöse Ausstattung zu fairen Preisen. Außerdem hat man sich hier dem Umweltschutz verschrieben. Recycling, energiesparende Elektrogeräte und umweltfreundliche Waschprodukte gehören ebenso dazu wie Bewegungsmelder, die Klimaanlage und Licht ausschalten, sobald der Gast das Zimmer verlässt.
Umweltschutz in Israel
Nicht nur das Sharon Hotel wirbt mit Nachhaltigkeit. Längst hat sich ganz Israel der Erhaltung der Natur verschrieben. Das Ministerium für Umweltschutz entwickelt immer weitere Ansätze, um die Landschaften und Meere des Landes zu schützen. Deshalb hat das israelische Kabinett 2010 einen nationalen Plan zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen verabschiedet, für den 2,2 Milliarden Shekel (etwa 460 Millionen Euro) bereitgestellt werden sollen.
Doch nicht nur auf politischer Ebene ist das Bewusstsein für die Umwelt angekommen. Vor allem junge Einwohner des Landes sind sich der Problematik bewusst und nutzen immer öfter die Leihräder in den großen Städten um von A nach B zu gelangen.
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